Friedrich, Christoph Apotheker und Universität

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Apotheker und Universität Daten von Localhood GmbH

Details zum Produkt: Apotheker und Universität

Der vorliegende Band setzt die bisher im Deutschen Apotheker Verlag Stuttgart erschienenen "Pharmaziegeschichtlichen Tagungsberichte" fort. Damit wird gleichsam das Konzept der "Veröffentlichungen zur Pharmaziegeschichte" deutlich, die zum einen interessante Spezialuntersuchungen, Bibliographien und thematische Bände bringen, zum anderen aber auch Raum für die Veröffentlichungen der auf den Biennalen der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie gehaltenen Vorträge Raum bieten wollen.

Zusatzinformation: Apotheker und Universität - Friedrich, Christoph

Publikationsdatum 01.09.2002
Untertitel Die Vorträge der Pharmaziehistorischen Biennale in Leipzig vom 12. bis 14. Mai 2000 und der Gedenkveranstaltung "Wiegleb 2000" zum 200. Todestag von Johann Christian Wiegleb (1732-1800) am 15. und 16. März in Bad Langensalza
Titel Apotheker und Universität
Bindungsform Paperback
Gewicht 455
Illustrationstext 15 schw.-w. Abb.
Seitenanzahl 310
Autor(en) Friedrich, Christoph
Müller-Jahncke, Wolf-Dieter
Kategorie Hardcover, Softcover / Medizin/Pharmazie
Geschichte der Medizin
Pharmaziegeschichte
Tagungsbericht
Universität
Sprache ger
Verlagsname Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Beschreibung Der vorliegende Band setzt die bisher im Deutschen Apotheker Verlag Stuttgart erschienenen "Pharmaziegeschichtlichen Tagungsberichte" fort. Damit wird gleichsam das Konzept der "Veröffentlichungen zur Pharmaziegeschichte" deutlich, die zum einen interessante Spezialuntersuchungen, Bibliographien und thematische Bände bringen, zum anderen aber auch Raum für die Veröffentlichungen der auf den Biennalen der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie gehaltenen Vorträge Raum bieten wollen.
Bestellnummer 0614824
Veröffentlichungsdatum 30.07.2002
Zuletzt geändert am 29.09.2016

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3-D-Kulturen
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The following inquiries and reflections summarized in this work are intended to be a contribution to the field of tissue engineering. The task is three fold: firstly to provide a view of the present scientific state at the interface of drug delivery, biomaterials, bioreactors, stem cells, and tissue engineering of mesenchymal tissues (Chapter 1). Secondly, and by employment of multisdisciplinary approaches, it is to provide novel ways of controlling the engineering of bone-like and autologous tissues to match complex bone geometries as found within our skeletons and for their functional replacement (Chapters 2-5). Thirdly, approaches of providing regulator molecule supply, as needed for the guidance of directed and selective stem cell differentiation are provided, by means of protein drug delivery from scaffold materials (Chapters 6), decorating of scaffolds (Chapter 7), physical adsorption (Chapter 7, 8) or using adenovirally transformed stem cells, transiently releasing regulatory molecules which in return trigger their differentiation in an autocrine and paracrine manner (Chapter 9), or employing genetically modified and stably transfected embryonic stem cells, which continuously release regulatory molecules (Chapter 11). The main target tissue of this contribution is on the engineering of bone-like tissues from mesenchymal stem cells (Chapters 2-9) but exemplarily other tissues were engineered such as cartilagelike tissue (Chapter 10), or neural differentiation of embyonic stem cells (Chapter 11).
Molekulare Grundlagen der ramRA-vermittelten Regulation der multidrug resistance-Effluxpumpe AcrAB-TolC bei Salmonella und Citrobacter freundii
Molekulare Grundlagen der ramRA-vermittelten Regulation der multidrug resistance-Effluxpumpe AcrAB-TolC bei Salmonella und Citrobacter freundii
Die Familie der Enterobacteriaceae umfasst eine Vielzahl humanpathogener Erreger, die mitunter schwerwiegende Infektionen hervorrufen können. Ein wachsendes Problem für die erfolgreiche Therapie dieser Infektionen stellt die zunehmende Resistenz der Erreger gegenüber klinisch bedeutsamen Antibiotika dar. Neben spezifischen Resistenzmechanismen kommt vermehrt der durch Effluxpumpen vermittelten, unspezifischen Resistenz Bedeutung zu. Eine umfassende Kenntnis der molekularen Grundlagen der effluxvermittelten Resistenz sowie der genetischen Regulation von mdr- Effluxpumpen ist eine Voraussetzung für die Entwicklung effizienter Therapieoptionen. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die molekulare Grundlage der Funktionsweise der Transkriptionsregulatoren RamR/RamA in Salmonella Hadar, S. Typhimurium und Citrobacter freundii. ramRA spielt in Vertretern der Gattungen Salmonella, Enterobacter und Klebsiella eine wichtige Rolle für die Entwicklung eines mdr-Efflux-Phänotyps. RamA führt als Transkriptionsaktivator zu einer verstärkten Expression von Effluxpumpen wie AcrAB-TolC. RamR kontrolliert als lokaler Repressor die Expression von ramA. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden bei in vitro selektierten Mutanten von S. Typhimurium und S. Hadar Mutationen in der postulierten Bindungsstelle des Repressors RamR im Operatorbereich von ramA als Ursache eines RamA-vermittelten mdr-Efflux-Phänotyps identifiziert. In verschiedenen Vertretern der Gattung Citrobacter konnten durch ein PCR-basiertes Screening-Verfahren homologe Gene von ramb0dA und ramR nachgewiesen werden, wobei in Vertretern der Species Citrobacter freundii Mutationen im ramR-Gen als Ursache des Efflux-basierten Resistenzphänotyps identifiziert werden konnten. Die vorliegende Arbeit leistet damit eine Beitrag zur Aufklärung der molekularen Grundlagen der ramRA-vermittelten Regulation von mdr-Effluxpumpen. Zusätzlich zu einer detaillierten Kenntnis der Funktion des Operatorbereichs ramO wurden Anhaltspunkte für weitere Regulatoren der ramA- Expression neben RamR gefunden. Darüber hinaus wurde das ramRA-Operon in C. freundii identifiziert und hinsichtlich seiner Bedeutung für die effluxbasierte Antibiotikaresistenz anhand von in vitro- Mutanten und klinischen Isolaten charakterisiert. Der Nachweis der Gene ramR und ramA sowie der Bedeutung ihrer Genprodukte für die Expression von AcrAB-TolC in C. freundii erleichtert die Identifikation der Ursachen eines mdr-Phänotyps in klinischen Isolaten dieser Spezies. Durch die verbesserte Kenntnis der molekularen Grundlagen der Regulation von mdr-Effluxpumpen trägt die vorliegende Arbeit dazu bei, auch Transkriptionsregulatoren bei der gezielten Entwicklung von Inhibitoren des aktiven Efflux in Betracht ziehen zu können und so neue Ansätze für die Therapie von Infektionen mit multiresistenter Erreger zu entwickeln.
Phytochemisches Screening der Blüten von Aloe vera (L.) Burm. f. (Aloe barbadensis Mill.) und Bestimmung ihrer antioxidativen Kapazität
Phytochemisches Screening der Blüten von Aloe vera (L.) Burm. f. (Aloe barbadensis Mill.) und Bestimmung ihrer antioxidativen Kapazität
Aloe barbadensis MILL. (syn. Aloe vera (L.) BURM. f.), eine blattsukkulente Pflanze mit großen, harten, fleischigen Blättern, wird in verschiedener Weise genutzt. Sie ist die Stammpflanze der Droge Curaçao-Aloe (engl. Barbados Aloes), die durch Trocknen des aus den Blättern auslaufenden gelben Safts gewonnen wird und aufgrund der darin enthaltenen Anthranoide, insbesondere Aloin A und Aloin B (10-C-Glucosylanthrone), zur Therapie der Obstipation eingesetzt wird. Dem „Aloe-vera-Gel“, dem weißlich-durchsichtigen und schleimigen parenchymatischen Gewebe des Blattinnern, werden entzündungshemmende, wundheilende, immunstimulierende und andere positive Wirkungen zugeschrieben, wodurch dieses Produkt im letzten Jahrzehnt eine hohe wirtschaftliche Bedeutung erhalten hat und deshalb Aloe vera in vielen Ländern kultiviert wird. Dessen Trockenanteil besteht in der Hauptsache aus Polysacchariden, vornehmlich repräsentiert durch „Acemannan“, ein lineares acetyliertes Polysaccharid aus (1,4)-verknüpften Mannose-Einheiten. Gegenstand dieser Arbeit sind die 2 bis 3 cm langen, gelben, röhrigen Aloe-vera-Blüten, die in den Kulturen der Aloe-vera-Pflanzen (hier aus Andalusien) in Unmengen anfallen und wissenschaftlich bisher kaum bearbeitet sind. Aufgrund der hohen Popularität des Aloe-vera-Gels ist davon auszugehen, dass die Verwendung der Aloe-vera-Blüten als Zutat in Lebensmitte8d0ln und in der Kosmetik auch stark zunehmen wird. Das Ziel dieser Arbeit war daher ein umfassendes phytochemisches Screening der phenolischen und terpenoiden Inhaltsstoffe im Hinblick auf die Frage des Nutzens und der Bedenklichkeit des Verzehrs dieser Blüten. Besonderes Augenmerk sollte sich auf die Frage richten, ob die therapeutisch relevanten, jedoch in Lebensmitteln und Kosmetikpräparaten unerwünschten, laxativen Anthranoide der Blätter in den Blüten enthalten sind. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung der Aloe-vera-Blüten auf ihre antioxidative Kapazität, um letztlich einen möglichen Verwendungszweck der Blüten zu begründen.
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Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung steigen trotz zahlreicher Gesundheitsreformen und Regulierungsmaßnahmen kontinuierlich. Mit dem Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG), das am 1. Mai 2006 in Kraft trat, wurde den Krankenkassen die Möglichkeit eingeräumt, Rabattverträge mit Arzneimittelherstellern zu schließen, um ihre Versicherten preisgünstiger mit Arzneimitteln zu versorgen. Die praktische Umsetzung dieser Rabattverträge erfolgte jedoch erst mit der Gesundheitsreform 2007 (GKV-WSG): Apotheken sind seit dem 1. April 2007 verpflichtet, ein rabattiertes wirkstoffgleiches Arzneimittel statt des verordneten abzugeben, sofern der verordnende Arzt nicht ausdrücklich den Austausch ausgeschlossen hat. Die Umsetzung der Rabattverträge kann vor allem bei den Patienten zu Veränderungen der individuellen Arzneimittelversorgung führen. Häufig erhalten sie ein anderes Präparat als das bisher gewohnte. Die Entscheidung, welches Arzneimittel abgegeben wird, trifft nicht mehr der behandelnde Arzt, sondern die Apotheke, welche die von den Krankenkassen geschlossenen Rabattverträge umsetzen muss. Die rabattbedingte Substitutionspflicht der Apotheke kann dabei zum einen durch den verordnenden Arzt durch das Streichen des Aut-idem-Feldes auf dem Rezept ausgeschlossen werden, zum anderen bei pharmazeutischen Bedenken von der Apotheke durch den Aufdruck einer Sonder-PZN abgelehnt werden. Judith Rommerskirchen hat in ihrer vorliegenden Studie anhand von Verordnungen der ktpBKK untersucht, bei welchen Arzneistoffen, Arzneiformen und Patientengruppen aufgrund ärztlicher oder pharmazeutischer Bedenken kein Austausch gegen ein Rabattarzneimittel erfolgt ist. Überraschenderweise machten Apotheker signifikant seltener von der Möglichkeit Gebrauch, den rabattbedingten Arzneimittelwechsel abzulehnen, als die verordnenden Ärzte. Das Buch wendet sich an jeden, der sich mit den Problemen der Arzneimittelrabattverträge und ihrer Umsetzung beschäftigt oder informiert auseinandersetzen will.

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