Bourke, Joanna Armee, Staat und Geschlecht

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Details zum Produkt: Armee, Staat und Geschlecht

Dieser Band untersucht die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für Politik, Gesellschaft und Armee zwischen 1918 und 1945. Erstmals für die Schweizer Geschichte dieser Zeit werden Ansätze der Geschlechter- und der Militärgeschichte systematisch miteinander verknüpft. Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland geben Antworten auf folgende Fragen: Inwiefern existierten Wechselwirkungen zwischen ziviler und militärischer Sphäre und welche Rolle spielten dabei geschlechtliche Zuschreibungen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sympathien für autoritäre politische Systeme und Männlichkeitsideologie? War die Tatsache, dass die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges weitgehend von Kampfhandlungen verschont blieb, der Grund dafür, dass die Schweizer Frauen erst 1971 das Stimm- und Wahlrecht erhielten? Inwiefern stellte der Rückzug der Schweizer Armee ins Alpenreduit und die Aufnahme von polnischen Soldaten ab 1940 die herrschenden Geschlechterverhältnisse in Frage? Wodurch unterschieden sich die schweizerischen Armee- und Geschlechterdiskurse von denjenigen des Auslandes, und wo gab es Parallelen? Die systematische Verwendung der Kategorie Geschlecht eröffnet neue Perspektiven auf eine umstrittene und gerade in den letzten Jahren wieder breit diskutierte Epoche der Schweizer Geschichte.

Zusatzinformation: Armee, Staat und Geschlecht - Bourke, Joanna

Publikationsdatum 01.2003
Untertitel Die Schweiz im internationalen Vergleich 1918-1945
Titel Armee, Staat und Geschlecht
Bindungsform Paperback
Formbeschreibung PB
Höhe 155
Breite 225
Seitenanzahl 240
Autor(en) Bourke, Joanna
Jaun, Rudolf
Joris, Elisabeth
Dejung, Christof
Stämpfli, Regula
Broda, May B.
Germann, Urs
Kaufmann, Ronny
Meichtry, Wilfried
Rosenhaft, Eve
Schuppisser, Ka
Seifert, Ruth
Wecker, Regina
Kategorie Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte/Sonstiges
Zweiter Weltkrieg
Gender
Geschlechterordnung
Geschlechterrollen
Sprache ger
eng
Verlagsname Chronos
Beschreibung Dieser Band untersucht die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für Politik, Gesellschaft und Armee zwischen 1918 und 1945. Erstmals für die Schweizer Geschichte dieser Zeit werden Ansätze der Geschlechter- und der Militärgeschichte systematisch miteinander verknüpft. Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland geben Antworten auf folgende Fragen: Inwiefern existierten Wechselwirkungen zwischen ziviler und militärischer Sphäre und welche Rolle spielten dabei geschlechtliche Zuschreibungen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sympathien für autoritäre politische Systeme und Männlichkeitsideologie? War die Tatsache, dass die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges weitgehend von Kampfhandlungen verschont blieb, der Grund dafür, dass die Schweizer Frauen erst 1971 das Stimm- und Wahlrecht erhielten? Inwiefern stellte der Rückzug der Schweizer Armee ins Alpenreduit und die Aufnahme von polnischen Soldaten ab 1940 die herrschenden Geschlechterverhältnisse in Frage? Wodurch unterschieden sich die schweizerischen Armee- und Geschlechterdiskurse von denjenigen des Auslandes, und wo gab es Parallelen? Die systematische Verwendung der Kategorie Geschlecht eröffnet neue Perspektiven auf eine umstrittene und gerade in den letzten Jahren wieder breit diskutierte Epoche der Schweizer Geschichte.
Christof Dejung, Regula Stämpfli: Sonderfall Schweiz? Armee, Staat und Geschlecht 1918–1945 Regina Wecker: Es war nicht Krieg! Die Situation der Schweiz 1939–1945 und die Kategorie Geschlecht Joanna Bourke: Experience, Language, and Body. Great Britain during the First and Second World War Ruth Seifert: Weibliche Soldaten. Die Grenzen des Geschlechts und die Grenzen der Nation Rudolf Jaun: Militär, Krieg und Geschlecht. Europäische Entwicklungslinien und schweizerische Besonderheiten Eve Rosenhaft: Krieg im Frieden im Krieg. Reading the Romani Holocaust in Terms of Race, Gender and Colonialism Ka Schuppisser: Wohnsitz und Assimilierung. Kriterien der Wiedereinbürgerung ehemaliger Schweizerinnen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs May B. Broda: 'Polenhuren'? Militär, Geschlecht und Rassismus in der Schweiz 1939–1945 Ronny Kaufmann: 'Die alten verkehrten Auffassungen'. Richtungsstreit und Geschlechterbilder in schweizerischen Militärzeitungen zwischen 1930 und 1939 Christof Dejung: Die höchste Potenz von Männlichkeit. Militär, Gesellschaft und Geschlechterordnung in der Schweiz, 1933–1945 Wilfried Meichtry: Die Schwester und ihr Fliegerheld. Das Walliser Geschwisterpaar Emma und Franz von Werra Urs Germann: 'Krasser Vertrauensmissbrauch'. Überlegungen zu einer historischen Analyse der Militärjustizpraxis in der Schweiz Regula Stämpfli: Triumph der Geschlechtertrennung während des Zweiten Weltkriegs Elisabeth Joris: Krieg, Propaganda und Geschlecht
Bestellnummer 1156252
Veröffentlichungsdatum 09.07.2002
Zuletzt geändert am 14.10.2016

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