Berliner Geist

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Details zum Produkt: Berliner Geist

Prof. Dr. Volker Gerhardt, geboren 1944, ist Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Zusatzinformation: Berliner Geist - Gerhardt, Volker Mehring, Reinhard Rindert, Jana

ISBN(s) 9783050029610
Erscheinungsdatum 27.10.1999
Einbandart Einband - fest (Hardcover)
Seitenanzahl 330
Sprache Deutsch
Artikel Typ Physisch
Genre Geisteswissenschaften/Kunst/Musik
Kurztitel Gerhardt, Volker: Berliner Geist
Warengruppe HC/Philosophie/20., 21. Jahrhundert
ISBN-10 3050029617
Länge 246 mm
Breite 177 mm
Höhe 27 mm
Gewicht 882 gr
Produkttyp Hardcover, Softcover
Verlag Akademie Verlag GmbH De Gruyter
Untertitel Eine Geschichte der Berliner Universitätsphilosophie bis 1946

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Alexander Gerner: Alexander Gerner is a theatre director, playright and researcher in philosophy based in Lisbon, Portugal and a full member of the CFCUL at the Universidade de Lisboa. Currently he is a Post-Doc Reasearcher in Philosophy at the CFCUL working on “Philosophy of Cognitive Enhancement” http://cognitiveenhancement.weebly.com/ inside Philosophy of Human Technology at the Centre of Philosophy of Science at the Science Faculty of the University of Lisbon. In 2012 Alexander Gerner received his PhD degree in History and Philosophy of Science at the University of Lisbon on “Philosophical Investigations of Attention”. (fc. Springer =SAPERE). With Olga Pombo he co-edited books on Diagrammatology and Diagram Praxis (2010) and on Peirce’s concept of Abduction and the Process of Scientific Discovery (2007). ASASE is the first of two books on the cognitive and social foundation of the self Jorge Gonçalves: Jorge de Almeida Gonçalves was born in Lisbon, Portugal, on the 25th of April 1960. He graduated in Psychology (1988) and Philosophy (1997), both in Lisbon. He has a Masters degree in Philosophy (2002) and a PhD (2007) also in Philosophy. Between 1988 and 1999 he worked in Clinical Psychology. He currently works at Institute of Philosophy of Language (New University of Lisbon) and his current research interests are Consciousness and Self Studies, Philosophy of Psychology, Philosophy of Psychiatry, and Philosophy of Film.
Wer sind wir?
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„Der Tod ist ein Skandal“ meinte Elias Canetti, und nicht wenige haben diesen Satz seitdem bekräftigt. Was soll das wohl heißen? Ist nicht der Tod ein Teil des Lebens? Natürlich ist er das! Werden und Vergehen sind Grundgesetze des Lebens. Ohne Leben kein Tod, ohne Tod kein Leben. Genau daran stößt sich Canetti: Dass es uns unumgehbar vorgegeben ist, sterben zu müssen. Dass wir nicht frei entscheiden können. Dass uns der Tod als Grundbedingung des Lebens aufgezwungen wird. Die Tatsache des Todes ist ein gewichtiger Bestandteil dessen, was die Alten als conditio humana bezeichneten. Damit meinten sie die Bedingungen, die dem menschlichen Leben vorgegeben sind. Wir können über diesen Rahmen nicht hinaus, so wie ein Bühnendrama sich nur innerhalb der Grenzen einer Bühne abspielen kann. Den Rahmen unseres Lebens hat die Natur abgesteckt. Er ist biologisch festgeschrieben. Aber Leute wie Canetti empfinden sich gar nicht in erster Linie als biologische Wesen. Für sie ist die Welt der Menschen die Welt des Geistes. Dort gibt es keine körperliche Beschränkungen, keine Grenzen, kein Ende. Da passt der Tod nicht gut hinein. Seitdem sich uns die unbegrenzte Freiheit des Geistes öffnete, gibt es den Widerspruch in unserem Leben, den Canetti beklagt. Seitdem haben unsere Vorfahren auch darum gekämpft, gedanklich mit dem Tod klarzukommen. Sie fragten sich, wozu wir dann überhaupt auf der Welt seien und was nach dem Tod sein würde. Sie erfanden ein Jenseits – alle Menschengruppen auf der Welt taten das –, und sie erfanden eine unsterbliche Seele.
Praeludia
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Dr. Bernhard Josef Mitterauer wurde am 31. Oktober 1943 in Salzburg geboren. Er genoß eine christlich-humanistische Bildung sowohl innerhalb der Familie wie auch in der Schule. 1969 promovierte er zum Doktor der Medizin and der Universität Graz. Acht Jahre später erwarb er seinen akademischen Grad in den Fächern Neuropsychiatrie und Psychoanalyse. Zwischen 1976 und 1984 studierte Bernhard Mitterauer Philosophie bei Gotthard Günther in Hamburg, dem berühmtnen Philosophen der Kybernetik. Er entwickelte eine enge Freundschaft und eine intensive wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Günther. Dessen Philosophie prägt Bernhard Mitterauers Arbeit bis heute. 1984 wurde Bernhard Mitterauer zum Professor für Neuropsychiatrie an der Universität Graz berufen. Seit dem Jahr 1989 war er als Universitätsprofessor und als Leiter der forensischen Neuropsychiatrie an der Universität Salzburg tätig. 1970 heiratete er Gertraud Leimböck, mit der er einen Sohn und eine Tochter hat. Zusätzlich zu seiner Arbeit als Neuropsychiater engagierte sich Bernhard Mitterauer seit Beginn seiner beruflichen Tätigkeit in der interdisziplinären Forschung der Biokybernetik. In den siebziger Jahren publizierte er grundlegende Forschungsstudien über Emotionen, Depressionen, Narzissmus und Selbstbeobachtung. 1981 wurde ihm der Eiselberg Preis für seine international bereits anerkannten Selbstmordforschungen verliehen. In den achtziger Jahren veröffentlichte er zahlreiche Studien zu einer neuen „dialektischen“ Psychopathologie.
Think Tanks
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»By think tanks I mean the people who are paid to think by the makers of tanks«: So illustriert die Globalisierungskritikerin Naomi Klein die notorische Konnotation von Think Tanks als Agenturen politischer Einflussnahme. Think Tanks formten nach dem Zweiten Weltkrieg die Denkmuster und Handlungsempfehlungen des sogenannten »militärisch-industriellen Komplexes«. Und innerhalb dieser Wissens-Räume institutionalisierte sich ein wegweisendes interdisziplinäres Denken und Forschen. Zugleich jedoch weckte ihre elitäre Abgeschlossenheit eine Art Generalverdacht, genialische und höchst riskante Denkspiele zu betreiben. Vor diesem Hintergrund tauchen Figuren auf wie Stanley Kubricks Dr. Strangelove und erscheinen Publikationen wie Herman Kahns »Thinking the Unthinkable«, die sich ausführlich mit Szenarien für atomare Erstschläge befassen. Verlängert man diese historische Fluchtlinie hinein in die Allgegenwart heutiger Beratungsagenturen, lässt sich nach den Faktoren, Funktionen und Techniken dieser Konjunktur von Think Tanks fragen. Sie lassen sich epistemologisch und mediengeschichtlich einerseits als spezifische Verschaltungen von Wissen und Räumen beschreiben. Über den militärischen Kontext hinaus sind sie interessant für jegliche Problemlagen, in denen die Komplexität und Unüberschaubarkeit von Zusammenhängen ein Denken außerhalb konventioneller Spuren erfordert. Zum anderen rückt die Profession und das Selbstverständnis von Beratern in den Fokus, also von jenen Personen, die Think Tanks überhaupt als solche konstituieren. Was genau charakterisiert ihre Rolle als spezifische Agenten des Wissens? Wie interagieren sie im Inneren von Thinks Tanks und wie kommunizieren sie nach außen? Woraus generiert sich ihr Wissen? Was und wie also wissen Berater? Inwiefern lassen sich Think Tanks und Beraterwissen als Signatur einer heutigen, umfassenden Beratung der Gesellschaft verstehen?

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