Das Laokoon-Paradigma Das Laokoon-Regime

109,95 €
* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten.
Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich.
Daten vom 24.04.2018 01.25 Uhr

Regionale Angebote für Baxmann, Inge Franz, Michael Schäffner, Wolfgang Das Laokoon-Paradigma Das Laokoon-Regime

Das Laokoon-Paradigma Das Laokoon-Regime Daten von Localhood GmbH

Details zum Produkt: Das Laokoon-Paradigma Das Laokoon-Regime

Nicht-exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.

Zusatzinformation: Das Laokoon-Paradigma Das Laokoon-Regime - Baxmann, Inge Franz, Michael Schäffner, Wolfgang

ISBN(s) 9783050034546
Erscheinungsdatum 03.08.2000
Einbandart Einband - fest (Hardcover)
Seitenanzahl, römisch XII
Sprache Deutsch
Artikel Typ Physisch
Genre Geisteswissenschaften/Kunst/Musik
Kurztitel Das Laokoon-Paradigma
Warengruppe HC/Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
ISBN-10 3050034548
Länge 246 mm
Breite 157 mm
Höhe 46 mm
Gewicht 1288 gr
Produkttyp Hardcover, Softcover
Verlag Akademie Verlag GmbH De Gruyter
Untertitel Zeichenregime im 18. Jahrhundert
Inhaltsverzeichnis Mit Beiträgen von
Inge Baxmann, Philippe Despoix, Michael Franz, Peter Geimer, Sebastian Klotz, Albrecht Koschorke, Inka Mülder-Bach, Stefan Rieger, Wolfgang Schäffner, Bernhard Siegert, Robert Stockhammer und Joseph Vogl

Andere Bücher von Baxmann, Inge Franz, Michael Schäffner, Wolfgang

Andere Bücher aus der Kategorie "Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft"

Klaus Hoffer
Klaus Hoffer
Im Gegensatz zum Œuvre mancher Weggefährten aus der Zeit der Grazer Gruppe nimmt sich das Werk des Grazer Schriftstellers Klaus Hoffer nahezu verschwindend aus. Weil sich ihm, wie er immer wieder behauptet, das Schreiben 'hartnäckig verweigert', existieren bislang nicht viel mehr Zeugnisse als der Roman Bei den Bieresch, die Erzählung Am Magnetberg, einige literaturtheoretische Arbeiten und in den 'manuskripten' veröffentlichte Romanfragmente. Allerdings hat Klaus Hoffer mit dem Bieresch-Roman, dessen erster Teil Halbwegs 1979 herauskam und dem vier Jahre später der zweite Teil Der große Potlatsch nachfolgte, den Lesern einen Klassiker zu Lebzeiten beschert. Urs Widmer behauptete 1993 in der 'manuskripte'-Preisrede für seinen Kollegen wahrscheinlich zu Recht, Hoffer habe mit den Bieresch eines der Bücher geschrieben, 'die später einmal aus dem Staub des Jahrhunderts herausragen werden'. Dieses Lob trifft auch den Nerv der Literaturkritik, die Hoffers Erzählung über die wuchernde Geisteswelt einer in der Provinz abgeschieden lebenden 'abstrusen Ethnie' – eben der Bieresch – ausnahmslos mit Begeisterung aufnahm. Hanns Josef Ortheil etwa zählt den außergewöhnlichen, weil geistreichen und zugleich skurrilen Roman neben Wolfgang Hildesheimers Marbot und Gerold Späths Commedia zu den 'drei Meisterwerken postmoderner Haltung' innerhalb der deutschsprachigen Literatur. Auffallend wenige literaturwissenschaftliche Arbeiten wagten sich über Hoffers rätselvollen Text, nicht zuletzt, weil viele erahnten, dass es die Kapazitäten eines einzelnen übersteigt, in der labyrinthischen Anlage des Romans und in der Fülle der darin verarbeiteten Texte, Diskurse und Mythen auch nur einem Teil der Fährten nachzugehen, die Hoffer so geschickt gelegt hat. Daher beschränkt sich auch vorliegendes DOSSIER extra auf wenige Themen und Motive; es untersucht Hoffers Text-Methoden intertextuell und dekonstruktivistisch unter Berücksichtigung geografischer, sozialhistorischer, ethnografischer und volkskundlicher Vorgaben. Das Vorwort stammt von Klaus Hoffer selbst.
Rilkes Michelangelo
Rilkes Michelangelo
Rilkes Michelangelo-Übersetzungen wurden bisher kaum untersucht, weder in der Rilke- noch in der Michelangelo-Forschung. Bis heute überstrahlen Michelangelos geniale bildkünstlerische Monumente seine "Rime", erst in jüngster Zeit entwickelt sich allmählich ein Bewusstsein für den poetischen Eigenwert dichterischer Übersetzungen. Die interdisziplinäre Studie ist in zwei Hauptkapitel gegliedert. Die Verfasserin untersucht zunächst Rilkes ästhetische Auseinandersetzung mit Michelangelos bildkünstlerischem Werk. Sie zeigt, wie daraus bei Rilke ein eigenes Michelangelo-Bild entsteht, im Kontext des durchaus ideologisch aufgeladenen Michelangelo-Diskurses der Jahrhundertwende. Danach wird erstmals systematisch Rilkes übersetzerische Rezeption von Michelangelos Lyrik in den Blick genommen. Zunächst wird das zu Rilkes Lebzeiten disparate Korpus von 118 Übersetzungen (entstanden zwischen 1912 und 1922) editionsgeschichtlich, formästhetisch und thematisch gegliedert. Danach wird der übersetzerische "Dialog" auf der Grundlage eines adaptierten Intertextualitätsbegriffs anhand von sechs Übersetzungsbeispielen analysiert und durch den Vergleich mit den Vorgänger-Übersetzern Herman Grimm und Sophie Hasenclever in seiner spezifischen Ästhetik konturiert. Die Studie zeigt abschließend Rilkes Abwendung vom Universalkünstler Michelangelo hin zum Sänger Orpheus als Prozess einer werkimmanenten Poetologie, in welchem sich sein Selbstverständnis als reifer Dichter manifestiert.

Interessante Links