Bork, Hans-Rudolf Der Wandel der Erdoberfläche im vergangenen Jahrtausend

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Der Wandel der Erdoberfläche im vergangenen Jahrtausend Daten von Localhood GmbH

Details zum Produkt: Der Wandel der Erdoberfläche im vergangenen Jahrtausend

Die Forschung zum globalen Wandel der Geo-/Biosphäre hat beachtliche Erkenntnisse über die vorzeitlichen Veränderungen unserer Umwelt als Folge von Klimaänderungen und anthropogenen Einflüssen erbracht. Trotz der großen Zahl von Untersuchungen in verschiedensten Regionen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen fehlt bisher ein geschlossenes Bild des Wandels der Erdoberfläche im letzten Jahrtausend und seiner Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, den Energiehaushalt, den Stoffhaushalt, auf die Bodenbildung und Bodenzerstörung sowie auf die Reliefentwicklung. Der Band zeigt einen ersten Überblick über den derzeitigen Kenntnisstand zu den Landschaftsveränderungen im letzten Jahrtausend für verschiedene Regionen der Erde. Behandelt werden vor allem die Bedeutung von Klimafluktuationen für die Kultur- und Siedlungsgeschichte, der Vorgang des Landschaftswandels sowie der Vergleich unterschiedlicher Formen der Landnutzung und ihrer Wirkungen insbesondere auf Landschaftsstruktur, Böden und Relief. Die untersuchten Beispiele stammen u. a. aus Spanien, den baltischen Staaten, aus Chile und Argentinien, von den Osterinseln, aber auch aus Schleswig-Holstein (vom östlichen Hügelland bis zur Dithmarscher Geest).

Zusatzinformation: Der Wandel der Erdoberfläche im vergangenen Jahrtausend - Bork, Hans-Rudolf

Publikationsdatum 23.05.2006
Untertitel Leopoldina-Meeting vom 21. bis 23. April 2005 in Kiel
Titel Der Wandel der Erdoberfläche im vergangenen Jahrtausend
Bindungsform Paperback
Höhe 240
Breite 170
Gewicht 590
Illustrationstext 119 schw.-w. Abb., 5 schw.-w. Tab.
Seitenanzahl 278
Autor(en) Bork, Hans-Rudolf
Hagedorn, Jürgen
Kategorie Hardcover, Softcover / Biologie/Ökologie
Geschichte der Medizin
Leopoldina-Meeting
Wandel der Erdoberfläche
vergangenen Jahrtausend
Geomorphogenese
Geschichte 1000-2000
Kiel (2005)
Kongress
Landnutzung
Landschaftsentwicklung
Sprache ger
Verlagsname Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Beschreibung Die Forschung zum globalen Wandel der Geo-/Biosphäre hat beachtliche Erkenntnisse über die vorzeitlichen Veränderungen unserer Umwelt als Folge von Klimaänderungen und anthropogenen Einflüssen erbracht. Trotz der großen Zahl von Untersuchungen in verschiedensten Regionen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen fehlt bisher ein geschlossenes Bild des Wandels der Erdoberfläche im letzten Jahrtausend und seiner Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, den Energiehaushalt, den Stoffhaushalt, auf die Bodenbildung und Bodenzerstörung sowie auf die Reliefentwicklung. Der Band zeigt einen ersten Überblick über den derzeitigen Kenntnisstand zu den Landschaftsveränderungen im letzten Jahrtausend für verschiedene Regionen der Erde. Behandelt werden vor allem die Bedeutung von Klimafluktuationen für die Kultur- und Siedlungsgeschichte, der Vorgang des Landschaftswandels sowie der Vergleich unterschiedlicher Formen der Landnutzung und ihrer Wirkungen insbesondere auf Landschaftsstruktur, Böden und Relief. Die untersuchten Beispiele stammen u. a. aus Spanien, den baltischen Staaten, aus Chile und Argentinien, von den Osterinseln, aber auch aus Schleswig-Holstein (vom östlichen Hügelland bis zur Dithmarscher Geest).
Bestellnummer 1175726
16521937
Veröffentlichungsdatum 08.06.2006
Zuletzt geändert am 08.10.2016

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Vergleichende Untersuchung und kritische Einschätzung aktueller Methoden zur Bewertung von Oberflächengewässern gemäß den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie am Beispiel von Gewässern in Großschutzgebieten Sachsen-Anhalts
Für die Bewertung von Gewässern wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl von biotischen und abiotischen Verfahren entwickelt. Mit Inkrafttreten der EU-WRRL liegt der Schwerpunkt bei biologischen Bewertungsverfahren. Diese Verfahren müssen geeignet sein, unterschiedliche anthropogene Belastungsfaktoren auf ein Gewässer aufzuzeigen Im Verlauf der Untersuchungen in verschiedenen Großschutzgebieten Sachsen-Anhalts wurden eine Reihe sowohl genereller als auch regionaltypischer Stressoren auf die Gewässergüte ermittelt. Den Bewertungsmaßstab bildet dabei ein (unbeeinflusster) Referenzzustand. Für die 24 natürlichen Fließgewässertypen in Deutschland ist solch ein Referenzzustand definiert. Für künstliche und erheblich veränderte Gd7aewässer existieren keine Referenzzustände Sie können z.T. anhand abiotischer und biotischer Merkmale solcher Gewässer, die bereits heute ein sehr gutes ökologisches Potenzial aufweisen abgeleitet werden. Am Beispiel von Gräben und Kanälen des Naturparks Drömling werden Bewertungsverfahren auf ihre Eignung für künstliche bzw. erheblich veränderte Gewässer überprüft. Sowohl unter Naturschutzaspekten als auch aus Sicht der WRRL weisen Gräben und Kanäle eine Reihe von Besonderheiten auf. Sie zeigen je nach Grundwasser- und Niederschlagsverhältnissen sowie einem nutzungsabhängigem Einstauregime einen Übergangscharakter zwischen fließendem und stehendem Gewässer. Die Art und Weise der anthropogenen Gestaltung der Hydromorphologie bestimmt vollständig den Charakter des Gewässers und damit auch die Zusammensetzung der Gewässerbiozönose Ihre Ausprägung wurde mit klassischen Methoden der limnologie untersucht. Ihre Eignung als wertgebende Parameter in zukunftigen Bewertungsverfahren des Naturschutzes und der Wasserrahmenrichtlinie wurde analysiert. Dabei war zu berücksichtigen, dass ein zukünftiges Bewertungssystem für Gräben und Kanäle alle relevanten Belastungsfaktoren einbeziehen muss. Andererseits bestehen zahlreiche Naturschutz- und Nutzungsaspekte, deren Effekte zu erfassen und bei Prozessen der Bewertung und Planung differenziert darzustellen sind. Klassische Bewertungsverfahren für Fließgewässer (u.a. der Saprobienindex) erwiesen sich im Untersuchungsgebiet als dafür nicht geeignet. Insbesondere die Periodizität und der vorwiegend lenitische Charakter der Untersuchungsgewässer werden als Ursachen betrachtet. Biozönotische Indices (,metrics') und darauf aufbauende Bewertungsverfahren lieferten dagegen differenzierte Aussagen über den Zustand der Gewässer.
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Evaluation einer Umweltbildungsmaßnahme in Hinblick auf Bildung für Nachhaltige Entwicklung
Die politische Forderung nach Umweltbildung wächst. Im Bildungskapitel 36 der Agenda 21 wurde ein Aktionsplan erarbeitet, der eine Neuausrichtung der Umweltbildung in Richtung Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BfNE) beinhaltet. Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt darauf ab, das Umweltbewusstsein zu stärken und umweltgerechtes Handeln zu fördern. Außerschulische Umweltbildungsmaßnahmen sind ein Baustein, mit dessen Hilfe versucht wird, zu einer notwendigen, weitreichenden Modifikation in den Lebensweisen der Menschen in Hinblick auf „sustainable development“ beizutragen. Zeitversetzt zur poltischen Forderung nach Umweltbildung setzt eine wachsende Forderung nach der Evaluation von Umweltbildungsmaßnahmen und -einrichtungen ein. Es ist bei der Durchsicht der Literatur einschließlich der wissenschaftlichen Forschungsberichte erstaunlicher Weise jedoch festzustellen, dass auf dem Gebiet der Wirkungsermittlung von Umweltbildungsmaßnahmen in Bezug au882f Umweltverhalten ein gravierender Mangel an empirischen Erkenntnissen besteht. Das bisher fehlende Grundlagenwissen über die Wirkung von Bildungsmaßnahmen auf das Umwelthandeln führt u.a. zu Darstellungs- und Analyseproblemen im Bereich der Evaluation von außerschulischen Umweltbildungsmaßnahmen. In dieser Studie wird daher eine Umweltbildungsmaßnahme der Institution „Ökostation Freiburg“ als feinanalytischer Einzelfall untersucht, um der Frage nach den erzeugten Wirkungen solcher Maßnahmen in Hinblick auf die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung auf den Grund zu gehen. Die Ökostation Freiburg gehört mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und des Angebots zu den renommierten Umweltbildungseinrichtungen in Baden- Württemberg.
Verhalten des Rotfuchses (Vulpes vulpes) in Dörfern und Kleinstädten als epidemiologischer Faktor der Alveolären Echinokokkose
Verhalten des Rotfuchses (Vulpes vulpes) in Dörfern und Kleinstädten als epidemiologischer Faktor der Alveolären Echinokokkose
Die Arbeit erforscht die Lebensraumnutzung von Rotfüchsen (Vulpes Vulpes) im Bereich von Dörfern und Kleinstädten und deren Funktion als Überträger des Kleinen Fuchsbandwurmes (Echinococcus multilocularis) auf den Menschen. Der Parasit kann beim Menschen eine lebensbedrohende Erkrankung, die „Alveoläre Echinokokkose“ auslösen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die ökologisch- parasitären Wechselwirkungen in Dörfern und Kleinstädten im Vergleich zu urbanen und ländlichen Lebensräumen differieren. Die Radiotelemetriestudie an Rotfüchsen zeigt, dass Füchse im Bereich von Dörfern und Kleinstädten Homeranges von 74,6 ha (95MCP) etablieren. Der Siedlungsraum bildet einen festen Bestandteil der Homerange. Je intensiver der Rotfuchs die Siedlung nutzt, desto kleiner erwies sich die von ihm etablierte Homerange. Am Tage ruhten Füchse zu 85% präferiert in natürlichen Habitaten außerhalb der Ortschaften. In 15% der Fälle lagen Schlafplätze in verwilderten Grundstücken oder unter Gartenhütten innerhalb von Dörfern und Kleinstädten. Die konstante Präsenz des Fuchses in Ortschaften und Städten erfordert Managementstrategien, da Konflikte zwischen Füchsen und Med51nschen heute v.a. durch humanpathogene Krankheiten entstehen. Das vorgefundene Fuchsverhalten bezüglich Raum- und Habitatnutzung bewirkt, dass der E. multilocularis Zyklus funktional arbeitet und es zu einer beständigen Einschleppung des Parasiten in die Nähe des Menschen kommt. Der Infektionsdruck, welcher auf Bewohner von Dörfern und Kleinstädten lastet, ist aufgrund der Nähe der Tiere zum Menschen (und dessen Haustieren) und der erhöhten Populationsdichte des Fuchses höher einzuschätzen, als außerhalb von Ortschaften. Aufgrund dessen wurde eine Beköderungsstrategie von Füchsen mittels Entwurmungsködern (Wirkstoff: Praziquantel) konzipiert, wodurch es gelang die Fuchspopulation effektiv und langfristig zu entwurmen. Das angewandte Entwurmungskonzept im Landkreis Starnberg führte zu einer flächendeckenden Reduktion der E. multilocularis Prävalenz von 52% (vor Beginn der Beköderung) auf 2% (Jahr 2007), 3% (Jahr 2008), 2% (Jahr 2009) und 1% (Jahr 2010). Direkt innerhalb von Dörfern und Kleinstädten traten im Zeitraum von 2007 bis 2010 keine E. multilocularis- positiven Füchse auf, wodurch ein wesentlicher Beitrag zum Infektionsschutz des Menschen gegenüber dem Parasiten erreicht wurde. Die Ergebnisse stehen im Kontext zum Raumverhalten des Rotfuchses und zeigen, dass Beköderungsstrategien generell von der Ökologie der Ziel- Spezies abhängig sind. Ferner bilden sie einen wichtigen Baustein für die Evaluation funktionaler Beköderungsstrategien (Fuchsbandwurm, Tollwut). Präventionsmaßnahmen können zukünftig dort ansetzen, wo das Infektionsrisiko des Menschen am höchsten ist - in Dörfern, Kleinstädten und Großstädten. Selektiv betrachtet bietet sich für Dörfer und Kleinstädte eine Kernbeköderung innerhalb der Siedlung sowie eine Randbeköderung im 500m Umgriff an.
Effects of multiple abiotic stressors on the species and genetic biodiversity of littoral Cladocera in two types of acidic habitats in Germany: hard-water mining lakes and soft-water bog lakes
Effects of multiple abiotic stressors on the species and genetic biodiversity of littoral Cladocera in two types of acidic habitats in Germany: hard-water mining lakes and soft-water bog lakes
Ecological research on acidic lakes has historically focused on soft-waters, whereas biota in natural and man-made acidic hard-water lakes remains poorly studied. My thesis deals with the effects of multiple abiotic stressors on species and genetic biodiversity of littoral Cladocera in two types of acidic waters in Germany: hard-water mining and soft-water bog lakes. I found that these two types of acidic lakes supported highly distinct cladoceran communities, both with respect to their species diversity and composition, what led to the rejection of my null hypothesis that pH was the only abiotic factor, determining species diversity patterns. Further analyses revealed that, apart from pH, TDS-related parameters and trophy significantly affected species composition of littoral Cladocera in the studied lakes. Particularly the role of TDS and its constituents for colonization of acidic lakes was virtually neglected by previous studies, based on soft-water lakes’ data sets. My study on the genetic diversity of a generalist cladoceran Chydorus sphaericus provided evidence for genetic erosion, i.e. negative effects of abiotic stress in the acidic hard-water mining lakes, but not in the acidic soft-water bog lakes. I conclude that the observed genetic erosion in acidic mining lakes may have negative long-term consequences for population persistence even in broadly tolerant species. In general, biodiversity at both species and genetic levels was much more impaired in the acidic hard-water mining lakes, compared to the naturally acidic soft-water bog lakes. This was possibly due to both ecological (higher abiotic stress) and evolutionary (insufficient time for long-term adaptations to evolve) mechanisms. My results suggest that colonization of acidic hard- and soft-water lakes in each case should require specific physiological adaptations at both species and population levels. The practical relevance of my studies is that they prov891ide the scientific basis for monitoring of acidic hard-water mining lakes based on littoral Cladocera. Especially genetic diversity proved a valuable indicator of water quality in acidic mining lakes, as it provided unique information on population-level responses, being complementary to species diversity assessment. Overall, my results demonstrate that inclusion of acidic hard-water lakes into the research framework as well as comparisons among communities in chemically diverse acidic lakes can result in important new insights, concerning the community organization and adaptations in acidic environments.
Bridging Divides
Bridging Divides
Dr. Stephan Gollasch was involved in the first European ship sampling programme on ballast water, tank sediments and ship hull fouling (1992-1996). His PhD is world-wide the first thesis based on ballast water sampling. In addition to laboratory and desk studies he spent more than 125 days at sea during several biological surveys and joint ships on their voyages through the Kiel and Suez Canals. Due to the international aspect of biological invasions Dr. Gollasch became a member of several international working groups: International Council for the Exploration of the Sea (ICES); International Maritime Organization (IMO), and the Baltic Marine Biologists (BMB). As an independent consultant he is today involved projects related to biological invasions (e.g. ballast water treatment, ship sampling, risk assessment). Recently he was involved in the development of risk assessments and ballast water management scenarios for the European Atlantic coast, North, Baltic, Caspian and Mediterranean Seas. Dr. Bella Galil is a Senior Research Scientist at the National Institute of Oceanography, Israel. Her main research interests are the anthropogenic changes occurring in the Levantine marine biota, and the impact of alien species on the Mediterranean ecosystem. She has conducted numerous studies and surveys off the Israeli coast monitoring the benthic biota from the intertidal to the bathyal. She co-chairs the scientific committee of marine ecosystems of the International Commission for Scientific Exploration of the Mediterranean (CIESM), and is a member of the Invasive Species Scientific Committee, IUCN. Galil published over 130 papers in scientific journals and co-edited a volume of the "CIESM Atlas of Exotic species in the Mediterranean". Recently she coordinated the drafting of Guidelines for controlling the vectors of introduction into the Mediterranean of non-indigenous species and invasive marine species for the UNEP Mediterranean Action Plan Regional Activity Centre for Specially Protected Areas RAC/SPA. Dr. Andrew Cohen is the Director of the Biological Invasions Program at the San Francisco Estuary Institute in Oakland, California. His research has focused on the extent, impacts and vectors of aquatic invasions. He has organized and led rapid assessment surveys for exotic marine species in various localities including one at both ends of the Panama Canal. He helped write California's first ballast water law in 1999, and recently helped develop ballast water discharge standards for the state that seem likely to be enacted this year. He also drafted a petition from the research community that led to a U.S. ban on importing the "Killer Seaweed" Caulerpa taxifolia, and provided technical assistance to a recently successful lawsuit that will force ballast water discharges into U.S. waters to be regulated as biological pollutants under the U.S. Clean Water Act. For his work he has received a Pew Marine Conservation Fellowship and the San Francisco BayKeeper's Environmental Achievement Award.

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