Gerber, Brigitta Die antirassistische Bewegung in der Schweiz

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Details zum Produkt: Die antirassistische Bewegung in der Schweiz

Brigitta Gerber ist Ethnologin und Historikerin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Rassismus, Antisemitismus und Migrationsfragen. Seit 1999 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Schweizerischen Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien in Neuenburg und ist Mitglied der Redaktionskommission der Schweizerischen Ethnologischen Zeitschrift 'Tsantsa' sowie Lehrbeauftragte an den Fachhochschulen für Soziales in Basel und Zürich.

Zusatzinformation: Die antirassistische Bewegung in der Schweiz - Gerber, Brigitta

Publikationsdatum 2003
Untertitel Organisationen, Netzwerke und Aktionen
Titel Die antirassistische Bewegung in der Schweiz
Bindungsform Paperback
Formbeschreibung PB
Höhe 210
Breite 148
Gewicht 750
Seitenanzahl 524
Autor(en) Gerber, Brigitta
Kategorie Hardcover, Softcover / Politikwissenschaft/Vergleichende und internationale Politikwissenschaft
Vergleichende Politikwissenschaften
Sozialwissenschaften, Soziologie
Politik
Antirassismus
Antirassistische Aufklärung
Antisemitismus
Politik /Zeitgeschichte
Rassismus
Schweiz
Soziale Bewegung
Sprache ger
Verlagsname Seismo
Beschreibung Brigitta Gerber ist Ethnologin und Historikerin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Rassismus, Antisemitismus und Migrationsfragen. Seit 1999 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Schweizerischen Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien in Neuenburg und ist Mitglied der Redaktionskommission der Schweizerischen Ethnologischen Zeitschrift 'Tsantsa' sowie Lehrbeauftragte an den Fachhochschulen für Soziales in Basel und Zürich.
Mitte der Achtzigerjahre konnte in der Schweiz, wie in ganz Europa, eine beunruhigende Zunahme rassistischer Gewalttaten beobachtet werden. Medien, politische Organisationen und Forschende stellten in den letzten fünfzehn Jahren rassistische Ausschreitungen und die beteiligten Täter ins Zentrum ihres Interesses. Studien zu Ursachen rassistischer Gewalttaten haben ohne Zweifel zur kontinuierlichen öffentlichen Diskussion beigetragen. Demgegenüber wurde weitgehend vernachlässigt, dass nicht nur rassistische und xenophobe Akteure den gesellschaftlichen Diskurs bestimmen, sondern auch jene Teile der Bevölkerung, die sich um antirassistische Aufklärung bemühen und sich gegen Rassismus organisieren. Die vorliegende empirische Studie zeigt, wie antirassistische Akteure in der Schweiz Einfluss nehmen auf die Prozesse der öffentlichen Entscheidungsfindung und das politische sowie administrative Handeln. Ihre Organisationen, Strategien und Netzwerke werden erstmals dokumentiert, die persönlichen Ansichten der Vertreterinnen und Vertreter antirassistischer Gruppierungen zu Begriffen und Konzepten wie Rassismus, Antisemitismus, Xenophobie und Antirassismus dargelegt, der Diskussionsstand innerhalb der Antirassismusbewegung erfasst und diskutiert. Der breit angelegte dokumentarisch-historische Charakter der Studie erlaubt es, einen Überblick über die Antirassismus-Geschichte der Schweiz zu erhalten.
Bestellnummer 17721738
Veröffentlichungsdatum 12.06.2003
Zuletzt geändert am 01.11.2016

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