Die Rolle der Arbeit in verschiedenen Epochen und Kulturen Rolle d. Arbeit/Kulturen

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Details zum Produkt: Die Rolle der Arbeit in verschiedenen Epochen und Kulturen Rolle d. Arbeit/Kulturen

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Zusatzinformation: Die Rolle der Arbeit in verschiedenen Epochen und Kulturen Rolle d. Arbeit/Kulturen - Bierwisch, Manfred Elwert, Georg Haarmann, Ulrich

ISBN(s) 9783050034737
Erscheinungsdatum 29.10.2003
Einbandart Einband - fest (Hardcover)
Seitenanzahl 174
Sprache Deutsch
Artikel Typ Physisch
Genre Sozialwissenschaften/Recht/Wirtschaft
Kurztitel Die Rolle der Arbeit in verschiedenen Epochen und Kulturen
Warengruppe HC/Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
ISBN-10 3050034734
Länge 246 mm
Breite 176 mm
Höhe 17 mm
Gewicht 453 gr
Produkttyp Hardcover, Softcover
Verlag Akademie Verlag GmbH de Gruyter, Walter, GmbH

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Heinrich Mann und Walter Ulbricht bewegten sich auf schwierigem Terrain, als sie 1936 im Pariser Exil an der Bildung einer deutschen Volksfront arbeiteten. Die Frage, ob die beiden großen Arbeiterparteien, SPD und KPD, Hitlers Machtergreifung durch ein Bündnis hätten verhindern können, belastete das Engagement dieser so verschiedenen Männer schwer. Wie standen sie zueinander? Heinrich Mann war Präsident des Komitees zur Vorbereitung einer deutschen Volksfront und Walter Ulbricht Vertreter der KPD. Letzerer agierte als Parteitaktiker und Erfüllungsgehilfe wechselnder Moskauer Interessen, jener als bürgerlicher Gesinnungsethiker, der sich in erstaunlicher Weise kommunistischen Positionen annäherte. Heinrich Mann gehörte bereits 1932 zu den Unterzeichnern des Dringenden Appells zur Aktionseinheit der KPD und der SPD gegen die Nationalsozialisten. Dafür schlossen ihn die Nationalsozialisten von der Akademie der Künste aus und entzogen ihm die deutsche Staatsbürgerschaft. Auch Ulbricht war ins Exil gezwungen worden. Er hatte nach der nationalsozialistischen Machtergreifung die Arbeit der KPD illegal weitergeführt. In ihrem Kampf für ein gemeinsames Ziel kam es zu gegenseitigen Verdächtigungen, Schuldzuweisungen und Verunglimpfungen. Umstritten ist bis heute die Frage: Wer sprengte die Volksfront? War Heinrich Mann wirklich ein 'unwissender Magier' an Ulbrichts Fäden? Oder hat das Scheitern ihres großen Ziels seine Gründe im Scheitern der Existenzen im erzwungenen Exil? Aus dem Briefwechsel gewinnt Dirk Kemper interessante Einblicke in das schwierige Verhältnis der beiden Männer.

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