Electric Laokoon

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Daten vom 17.01.2018 01.25 Uhr

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Details zum Produkt: Electric Laokoon

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Zusatzinformation: Electric Laokoon - Franz, Michael Schäffner, Wolfgang Siegert, Bernhard Stockhammer, Robert

ISBN(s) 9783050035048
Einbandart Einband - fest (Hardcover)
Seitenanzahl, römisch XXIV
Sprache Deutsch
Artikel Typ Physisch
Genre Geisteswissenschaften/Kunst/Musik
Kurztitel Electric Laokoon
Warengruppe HC/Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
ISBN-10 3050035048
Länge 246 mm
Breite 162 mm
Höhe 32 mm
Gewicht 809 gr
Produkttyp Hardcover, Softcover
Verlag Akademie Verlag GmbH De Gruyter
Untertitel Zeichen und Medien, von der Lochkarte zur Grammatologie

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Landschaft und Utopie
Landschaft und Utopie
Was ist eine schöne Landschaft? Was für ein Verständnis von Natur wird durch eine solche Landschaftswahrnehmung ‚sichtbar’? Und was für ein Bezug zur natürlichen Umwelt manifestiert sich darin? Die vorliegende Studie fragt nach Naturverständnis und Naturwahrnehmung in der marokkanischen Gesellschaft und nähert sich diesem Thema durch eine Untersuchung von Landschaftsbeschreibungen in der arabo- ebenso wie der frankophonen Literatur Marokkos. Grundsätzlich wird – im Anschluss an insbesondere fc06ranzösische Landschaftstheoretiker – Landschaft als ein kulturgeschichtliches Phänomen verstanden, als auf eine kulturell spezifische Weise konstruierte Natur. Landschaft ist damit ein ‚kulturelles Gut’, das mit verschiedenen Werten und Bedeutungen versehen wird und das auch in literarischen Texten ausgedrückt und mitgeformt wird. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei insbesondere für die marokkanische Literatur charakteristische utopische Landschaftsräume, in denen ein anderes, besseres Leben als möglich imaginiert wird. Solche utopischen Landschaften sind immer auch ideale Landschaften und formulieren in exemplarischer Weise Natur. Ausgehend von Texten von Laila Abuzaid, Souad Bahéchar, Mohammed Khair-Eddine und Muhammad Berrada analysiert die Studie verschiedene solcher utopischen Landschaften und zeigt, dass der Kern der marokkanischen ästhetischen Landschaftserfahrung der Garten ist. Wesentlich für dieses Landschaftsparadigma ist die Trennung zwischen einer wilden, unkultivierten, ‚unschönen’ Gegend und einer kultivierten Garten-Landschaft: Nur eine solche Garten-Landschaft ist schön, eigentlich, wesentlich.
Literatur als Text der Kultur
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Ein Monument ist ein Stück Kultur – aber nicht jedes Stück Kultur ist ein Monument. Der enggefasste Begriff der Kultur mit seinem stabilitäts- und sicherheitsverheißenden Charakter ist überholt – an seine Stelle tritt ein Konzept der Kultur als Textualität, die mit Lotman als Bündel semiotischer Systeme verstanden werden kann. Ausgehend von diesen Überlegungen thematisieren die Autoren Kultur innerhalb der Koordinaten Text, Geschichte und Literatur. Im ersten Teil des Bandes wird Kultur als interkultureller Komplex lebensweltlicher Phänomene behandelt. Gerade jene Wissenschaftler, die sich in den Schnittmengen unterschiedlicher Diskurse bewegten, können hierbei als Vorläufer gegenwärtiger kultursemiotischer Theorien gelesen werden. K. Mannheimsa9b Phänomenologie der Alltagswelt, die Kultursemiotik des Prager linguistischen Zirkels sowie A. Schütz’ Entwurf der Zeichenhaftigkeit sozialer Welten arbeiteten bereits mit einem Verständnis von kultureller, ethnischer und sozialer Pluralität, das die Debatten um New Historicism und Cultural Studies heute bestimmt. Im zweiten Teil nähern sich die Autoren aus sozialgeschichtlicher Perspektive dem Begriff der Kultur an, der durch ethnische und sprachliche Pluralität konstituiert wird. Zuletzt beleuchten die Autoren unter dem Gesichtspunkt der Ästhetik literarische Texte als Bestandteil des allgemeinen kulturellen Gewebes im Sinne von Roland Barthes. Diese unterschiedlichen Perspektiven werden am Beispiel des geographisch-kulturellen Komplexes Zentraleuropa und dessen quasi paradigmatischer Pluralität konkretisiert.

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