Lauterbach, Irene R. Friedrich Witte (1829-1893)

32,00 €
* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten.
Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich.
Daten vom 21.04.2018 01.25 Uhr

Regionale Angebote für Lauterbach, Irene R. Friedrich Witte (1829-1893)

Friedrich Witte (1829-1893) Daten von Localhood GmbH

Details zum Produkt: Friedrich Witte (1829-1893)

Auf der Basis seiner zahlreichen Tagebücher wird das Leben wie Wirken des Rostocker Apothekers und bestem Freund Theodor Fontanes (1819-1898) Dr. Friedrich Witte (1829-1893) nachgezeichnet. Witte gründete neben einem florierenden Drogengroßhandel eine chemische Fabrik, die internationalen Erfolg bis in die USA verzeichnen konnte. Er fand erstmalig den Weg, das seinerzeit heiß begehrte Coffein in großem Rahmen kristallin herzustellen sowie Methoden weitgehend reines Labpulver zu bereiten. Sein großer Verdienst für die Medizin beruht auf seiner Erarbeitung von Verfahren, die sogenannten physiologischen Präparate wie z. B. Pepsin oder Pankreon rein darzustellen, womit er der bis heute gültige Therapie mit physiologischen Präparaten den Weg öffnete. Als bemerkenswerte Zeitzeugnisse imponieren die Tagebuchaufzeichnungen, die Witte während seiner Reisen als sein eigener Vertreter in zahlreiche Fremdländer, wie auch in die USA 1888 und 1893 zur Weltausstellung, sowie während seiner langjährigen Tätigkeit als Reichstagsabgeordneter aufgezeichnet hat.

Zusatzinformation: Friedrich Witte (1829-1893) - Lauterbach, Irene R.

Publikationsdatum 31.10.2011
Untertitel Apotheker, pharmazeutischer Unternehmer und Reichstagsabgeordneter
Titel Friedrich Witte (1829-1893)
Bindungsform Paperback
Höhe 210
Breite 148
Gewicht 438
Seitenanzahl 293
Autor(en) Lauterbach, Irene R.
Friedrich, Christoph
Müller-Jahncke, Wolf-Dieter
Kategorie Hardcover, Softcover / Medizin/Pharmazie
Geschichte der Medizin
Medizin, Gesundheit
Friedrich Witte
Pharmazie
Pharmaziegeschichte
Biographie
Witte, Friedrich (Kaufmann)
Sprache ger
Verlagsname Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Beschreibung Auf der Basis seiner zahlreichen Tagebücher wird das Leben wie Wirken des Rostocker Apothekers und bestem Freund Theodor Fontanes (1819-1898) Dr. Friedrich Witte (1829-1893) nachgezeichnet. Witte gründete neben einem florierenden Drogengroßhandel eine chemische Fabrik, die internationalen Erfolg bis in die USA verzeichnen konnte. Er fand erstmalig den Weg, das seinerzeit heiß begehrte Coffein in großem Rahmen kristallin herzustellen sowie Methoden weitgehend reines Labpulver zu bereiten. Sein großer Verdienst für die Medizin beruht auf seiner Erarbeitung von Verfahren, die sogenannten physiologischen Präparate wie z. B. Pepsin oder Pankreon rein darzustellen, womit er der bis heute gültige Therapie mit physiologischen Präparaten den Weg öffnete. Als bemerkenswerte Zeitzeugnisse imponieren die Tagebuchaufzeichnungen, die Witte während seiner Reisen als sein eigener Vertreter in zahlreiche Fremdländer, wie auch in die USA 1888 und 1893 zur Weltausstellung, sowie während seiner langjährigen Tätigkeit als Reichstagsabgeordneter aufgezeichnet hat.
Bestellnummer 1333993
16520279
Veröffentlichungsdatum 07.11.2011
Zuletzt geändert am 29.09.2016

Andere Bücher aus der Kategorie "Medizin/Pharmazie"

Die Arzneimittelrabattverträge der gesetzlichen Krankenversicherungen
Die Arzneimittelrabattverträge der gesetzlichen Krankenversicherungen
Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung steigen trotz zahlreicher Gesundheitsreformen und Regulierungsmaßnahmen kontinuierlich. Mit dem Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG), das am 1. Mai 2006 in Kraft trat, wurde den Krankenkassen die Möglichkeit eingeräumt, Rabattverträge mit Arzneimittelherstellern zu schließen, um ihre Versicherten preisgünstiger mit Arzneimitteln zu versorgen. Die praktische Umsetzung dieser Rabattverträge erfolgte jedoch erst mit der Gesundheitsreform 2007 (GKV-WSG): Apotheken sind seit dem 1. April 2007 verpflichtet, ein rabattiertes wirkstoffgleiches Arzneimittel statt des verordneten abzugeben, sofern der verordnende Arzt nicht ausdrücklich den Austausch ausgeschlossen hat. Die Umsetzung der Rabattverträge kann vor allem bei den Patienten zu Veränderungen der individuellen Arzneimittelversorgung führen. Häufig erhalten sie ein anderes Präparat als das bisher gewohnte. Die Entscheidung, welches Arzneimittel abgegeben wird, trifft nicht mehr der behandelnde Arzt, sondern die Apotheke, welche die von den Krankenkassen geschlossenen Rabattverträge umsetzen muss. Die rabattbedingte Substitutionspflicht der Apotheke kann dabei zum einen durch den verordnenden Arzt durch das Streichen des Aut-idem-Feldes auf dem Rezept ausgeschlossen werden, zum anderen bei pharmazeutischen Bedenken von der Apotheke durch den Aufdruck einer Sonder-PZN abgelehnt werden. Judith Rommerskirchen hat in ihrer vorliegenden Studie anhand von Verordnungen der ktpBKK untersucht, bei welchen Arzneistoffen, Arzneiformen und Patientengruppen aufgrund ärztlicher oder pharmazeutischer Bedenken kein Austausch gegen ein Rabattarzneimittel erfolgt ist. Überraschenderweise machten Apotheker signifikant seltener von der Möglichkeit Gebrauch, den rabattbedingten Arzneimittelwechsel abzulehnen, als die verordnenden Ärzte. Das Buch wendet sich an jeden, der sich mit den Problemen der Arzneimittelrabattverträge und ihrer Umsetzung beschäftigt oder informiert auseinandersetzen will.
Arzneimittel für seltene Erkrankungen
Arzneimittel für seltene Erkrankungen
Für Patienten mit seltenen Erkrankungen stehen oftmals keine oder keine ausreichend wirksamen Therapien zur Verfügung. Wenn 1447Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen (sog. Orphan Drugs) entwickelt werden, sollte grundsätzlich derselbe Anspruch an die Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit der Arzneimittel erhoben werden wie allgemein üblich. Bei seltenen Erkrankungen ist es jedoch oft schwierig, in einem vertretbaren Zeitraum die notwendige Anzahl an Patienten für klinische Prüfungen zu finden. Zudem können bestimmte Gründe gegen die Durchführung in dem als Goldstandard etablierten Studiendesign als randomisierte kontrollierte Studie sprechen: In der Regel fehlt eine anerkannte Standardtherapie für die vergleichende Prüfung. Andererseits stehen ethische Bedenken dem Einsatz von Placebo oder einer Nichtbehandlung als Vergleich entgegen, insbesondere wenn es sich um eine rasch voranschreitende lebensbedrohliche Erkrankung handelt und klinische Studien der Phase I und II bereits sehr erfolgversprechende Ergebnisse für einen Wirkstoff gezeigt haben. Die Entscheidung, in welchen Fällen und wie weit von den wissenschaftlich üblichen Standards abgewichen und der besonderen Situation der Orphan Drugs Rechnung getragen werden kann bzw. soll, muss innerhalb des bestehenden Entscheidungsspielraumes schlüssig und nachvollziehbar begründet getroffen werden. Anhand der Entscheidungen der European Medicines Agency im Zeitraum von Januar 2011 bis Juni 2014 über Zulassungsanträge als Arzneimittel für seltene Erkrankungen untersucht Beate Kern in ihrer Studie, inwieweit und mit welchen Einschränkungen es möglich ist, Studien mit hohem Evidenzlevel auch für diese Gruppe von Arzneimitteln durchzuführen. In der Betrachtung des weiteren Verlaufs der Markteinführung wird geprüft, ob die Evidenzlevel der einzelnen in die Analyse einbezogenen Studien einen Einfluss auf die Zulassung, den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses in der Frühen Nutzenbewertung nach §35a SGB V und mittels des festgestellten Ausmaßes des Zusatznutzens auf die Preisverhandlungen zur Festsetzung des Erstattungsbetrages haben. Mit dem für diese Studie entwickelten Ansatz zur Analyse der Evidenzlevel der klinischen Studien, die für die Zulassung und zur Nutzenbewertung herangezogen werden, sowie der nachfolgenden Beobachtung der Preisentwicklung nach Markteinführung ist ein wichtiger Beitrag zur Bewertung der Effektivität der frühen Nutzenbewertung geleistet worden, der auch auf andere Klassen von Arzneimitteln angewendet werden kann.