Wipf, Hans U Georg Fischer AG 1930-1945

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Georg Fischer AG 1930-1945 Daten von Localhood GmbH

Details zum Produkt: Georg Fischer AG 1930-1945

Die Tätigkeit von Schweizer Firmen im Zweiten Weltkrieg und insbesondere deren wirtschaftliche Verflechtungen mit dem 'Dritten Reich' sind in den letzten Jahren in den Vordergrund des Interesses gerückt. Während über die allgemeinen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Verhältnisse jener Jahre eine vielfältige Literatur besteht, fehlen bis anhin entsprechende Darstellungen auf Firmenebene. In einer breit angelegten Untersuchung werden am Beispiel des Schaffhauser Industriekonzerns Georg Fischer, einer der damals führenden schweizerischen Giessereien, die kriegsbedingte Situation und das Verhalten einer Firma aufgezeigt, die wesentlich im Exportgeschäft tätig war. Georg Fischer besass ausser den Werken in Schaffhausen drei ausländische Filialbetriebe: zwei in Deutschland (Singen am Hohentwiel und Mettmann bei Düsseldorf) sowie einen in England (Bedford). Das Unternehmen war somit im Einflussbereich beider Kriegsparteien vertreten. Dieser Umstand bietet einerseits die Möglichkeit zu aussagekräftigen Vergleichen, andererseits wirft er eine ganze Reihe von Fragen auf - Fragen nach den verbleibenden Einflussmöglichkeiten des Stammhauses auf die Zweigwerke, nach den Geschäftsbeziehungen der Hauptfirma zum Ausland überhaupt und zu Deutschland im besonderen, nach der Art und dem Umfang der Produktion in den verschiedenen in- und ausländischen Betriebsstätten, nach den politischen Verflechtungen und dem Handlungsspielraum wichtiger Kaderleute, aber auch nach dem Ausmass und der Form der Zwangsarbeiterbeschäftigung. Ausgedehnte Recherchen sowohl in den einzelnen Werkarchiven der Georg Fischer AG als auch in öffentlichen Archiven förderten vielfältiges Quellenmaterial zutage, was eine umfassende Rekonstruktion der damaligen Verhältnisse ermöglichte. Entstanden ist ein Buch, das mit zahlreichen Illustratio428nen, Tabellen und Grafiken einen wichtigen Beitrag an die wissenschaftliche Erforschung eines brisanten Bereichs der Schweizer Wirtschaftsgeschichte leistet.

Zusatzinformation: Georg Fischer AG 1930-1945 - Wipf, Hans U

Publikationsdatum 05.2001
Untertitel Ein Schweizer Industrieunternehmen im Spannungsfeld Europas
Titel Georg Fischer AG 1930-1945
Veröffentlichungsland CH
Bindungsform gebunden
Formbeschreibung GB
Höhe 160
Breite 240
Illustrationstext 80 schw.-w. Abb.
Seitenanzahl 679
Autor(en) Wipf, Hans U
Kategorie Hardcover, Softcover / Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)
Geschichte
Wirtschaft
Biografie, Genealogie, Heraldik
Industrie
Schweiz
Wirtschaftsgeschichte
Zweiter Weltkrieg
Drittes Reich /Gesellschaft, Wirtschaft
Georg-Fischer-Aktiengesellschaft (Schaffhausen, Hochrhein)
Geschäftsbeziehungen
Schweiz /Neuere Geschichte
Erste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.)
Sprache ger
Verlagsname Chronos
Beschreibung Die Tätigkeit von Schweizer Firmen im Zweiten Weltkrieg und insbesondere deren wirtschaftliche Verflechtungen mit dem 'Dritten Reich' sind in den letzten Jahren in den Vordergrund des Interesses gerückt. Während über die allgemeinen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Verhältnisse jener Jahre eine vielfältige Literatur besteht, fehlen bis anhin entsprechende Darstellungen auf Firmenebene. In einer breit angelegten Untersuchung werden am Beispiel des Schaffhauser Industriekonzerns Georg Fischer, einer der damals führenden schweizerischen Giessereien, die kriegsbedingte Situation und das Verhalten einer Firma aufgezeigt, die wesentlich im Exportgeschäft tätig war. Georg Fischer besass ausser den Werken in Schaffhausen drei ausländische Filialbetriebe: zwei in Deutschland (Singen am Hohentwiel und Mettmann bei Düsseldorf) sowie einen in England (Bedford). Das Unternehmen war somit im Einflussbereich beider Kriegsparteien vertreten. Dieser Umstand bietet einerseits die Möglichkeit zu aussagekräftigen Vergleichen, andererseits wirft er eine ganze Reihe von Fragen auf - Fragen nach den verbleibenden Einflussmöglichkeiten des Stammhauses auf die Zweigwerke, nach den Geschäftsbeziehungen der Hauptfirma zum Ausland überhaupt und zu Deutschland im besonderen, nach der Art und dem Umfang der Produktion in den verschiedenen in- und ausländischen Betriebsstätten, nach den politischen Verflechtungen und dem Handlungsspielraum wichtiger Kaderleute, aber auch nach dem Ausmass und der Form der Zwangsarbeiterbeschäftigung. Ausgedehnte Recherchen sowohl in den einzelnen Werkarchiven der Georg Fischer AG als auch in öffentlichen Archiven förderten vielfältiges Quellenmaterial zutage, was eine umfassende Rekonstruktion der damaligen Verhältnisse ermöglichte. Entstanden ist ein Buch, das mit zahlreichen Illustratio428nen, Tabellen und Grafiken einen wichtigen Beitrag an die wissenschaftliche Erforschung eines brisanten Bereichs der Schweizer Wirtschaftsgeschichte leistet.
Veröffentlichungsdatum 06.02.2001
Zuletzt geändert am 28.10.2016

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