Geschichte/Kulturgeschichte

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Artikel der Kategorie Geschichte/Kulturgeschichte

  • Begegnungen in den Gezeiten

    Begegnungen in den Gezeiten

    ab 34,00 €

    Boehlke, Hans-Kurt. Dies ist keine Biographie im eigentlichen Sinne, sondern eine Lebensbeschreibung im Gegenüber von Personen, denen Hans-Kurt Boehlke im Laufe seines Lebens begegnete und die auch ausführlich und lebendig zu Wort kommen, weil sie die Aufbaugeneration nach dem Krieg verkörpern.

  • Himmel und Hölle in Gold und Seide

    Himmel und Hölle in Gold und Seide

    ab 13,00 €

    Stauffer, Annemarie. Die prunkvollen Kirchengewänder des Lausanner Bischofs Aymon de Montfalcon sind ein Spiegelbild der Kirche am Beginn des 16. Jahrhunderts. Die Motive der Stickereien zeugen von einer tief empfundenen Frömmigkeit, und die erlesenen Stoffe aus Seide und Goldfaden sind Ausdruck eines unermesslichen Reichtums. In den bedeutungsvollen Gewandformen widerspiegeln sich unanfechtbare Rituale, Hierarchie und Macht. Einmalig ist, dass sich der vierteilige Ornat vollständig erhalten hat. Er wurde nur zu hohen Kirchenfeiern getragen. Nach den neuesten Erkenntnissen entstanden die reichen Stickereien um 1517 in den damals habsburgischen Niederlanden.

  • Von Krieg und Frieden

    Von Krieg und Frieden

    ab 13,00 €

    Bernisches Historisches Museum. Im Jahre 1353 schloss Bern mit den Ländern Uri, Schwyz und Unterwalden einen 'Ewigen Bund'. Dieses Bündnis war zwar nicht der Anfang, aber ein wichtiger Meilenstein in der Beziehung Berns zur Alten Eidgenossenschaft. Das Jubiläum '650 Jahre Bern in der Eidgenossenschaft' ist der Anlass für diese Publikation, die gemeinsam von Mitarbeitern des Bernischen Historischen Museums und des Staatsarchivs des Kantons Bern verfasst wurde. Sie zeichnet die wechselhafte Geschichte der Aarestadt im Bündnisgeflecht der Eidgenossenschaft bis zum Untergang des Alten Bern nach. In 24 Kapiteln werden die wichtigsten Ereigni6efsse und Entwicklungen wie die Burgunderkriege, der Westfälische Friede oder der Bauernkrieg thematisiert. In Bild und Wort erhalten Leserinnen und Leser einen prägnanten Überblick über die Berner wie die Schweizer Geschichte.

  • Gender in Trans-it

    Gender in Trans-it

    ab 24,50 €

    "Transkultur" - "Transnation": Unter diesen Begriffen stehen in der Geschichtswissenschaft in j

  • Zwischen Differenz, Solidarität und Ausgrenzung

    Zwischen Differenz, Solidarität und Ausgrenzung

    ab 52,00 €

    Suter Reich, Virginia. Seit gut zwei Jahrzehnten setzen sich alevitische Kulturvereine für die Vermittlung ihrer kulturellen und religiösen Traditionen in der Schweiz ein. Ebenso engagieren sie sich für die öffentliche Anerkennung ihrer Glaubensgemeinschaft. Im vorliegenden Buch beschreibt die Autorin die Entstehung und Entwicklung der alevitischen Bewegung in der Schweiz und diskutiert die Bedingungen und Strategien der Inkorporation in die Gesellschaft des Landes. Auf der Grundlage einer Ethnografie, die an unterschiedliche Schauplätze in der Schweiz sowie in Deutschland und in der Türkei führt, wird die allmähliche Institutionalisierung der alevitischen Bewegung in der Schweiz und im transnationalen Raum geschildert. Dabei rücken Konflikte ins Blickfeld, welche mit einem unterschiedlichen Verständnis des Alevitentums genauso zu tun haben wie mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen und divergierenden akteursbezogenen Interessen. Trotz solcher Differenzen lässt sich unter Alevitinnen und Aleviten innerhalb der Bewegung ein starkes, solidarisches Wir-Verständnis ausmachen, welches unter anderem auf Erzählungen einer gemeinsamen Vergangenheit beruht. Dieses auf Solidarität basierende 'Wir' existiert immer auch in Abgrenzung von einem 'Anderen' und steht in engem Zusammenhang mit Erfahrungen der Unsicherheit und Ausgrenzung sowohl im sunnitischen Herkunftsland wie auch in der Schweiz. In Bezug auf die Schweiz lässt sich dies am besten an den seit Jahrzehnten geführten politischen Debatten zur Inklusion beziehungsweise Exklusion von Zugewanderten beschreiben und wird hier mit Hilfe des Konzeptes der Inkorporationspfade greifbar gemacht.

  • Aufbruch ins Wunderland?

    Aufbruch ins Wunderland?

    ab 31,00 €

    Muri, Gabriela. Mitte der 90er Jahre ist Techno zu einem Modebegriff geworden und hat in den letzten zehn Jahren die Öffentlichkeit und vor allem die Massenmedien bewegt. Die Autorin schildert einerseits Techno im allgemeinen Kontext der Jugendkulturen seit den 50er Jahren und seine Entwicklung als Musikstil. Im Hauptteil der Arbeit kommen die RaverInnen, DJs, VeranstalterInnen und SzenenkennerInnen aufgrund von ausführlichen Interviews selbst zu Wort. Dabei werden Themen wie der Rave und seine Vorbereitungsrituale, die Gestaltung der Szenenlokale, soziale Beziehungen, Selbstdarstellung, Kleider, Körpersprache, Tanz, Geschlechterrollen, Erotik und Sexualität, Drogen, politische Einstellung und die Street Parade in ihrer Entwicklung zum sommerlichen Volksfest behandelt. Der Aussage vieler RaverInnen, dass die Technobewegung frei von Regeln sei, widerspricht eine beobachtbare grosse Vielfalt an Regeln und Kodierungen, vor allem im Bereich nonverbaler Kommunikation. Die so entstehende Innensicht der einzelnen Szenen wird im abschliessenden Teil der von den Medien geprägten Aussensicht der Technoszene(n) gegenübergestellt und kritisch hinterfragt. Die RaverInnen haben aus dem reichen Fundus der Medien, der Werbung und der visuellen Kultur der (Erwachsenen-)Gesellschaft hochentwickelte Formen der Selbstinszenierung in perfektionierte Ereigniskultur umgesetzt, die sie zeitlich und räumlich beschränkt – im hier und jetzt für ein Wochenende – stimmungsvoll inszenier(t)en.

  • 'Ein Wunderwerk der Technik'

    'Ein Wunderwerk der Technik'

    ab 34,00 €

    Egger, Josef. Einführung 1. Einleitung 2. Das Zeitfenster und seine Computer Ein Durchgang durch die Zeitperioden 3. Aktuelle Problemstellungen und typische Anwendungen in Schweizer Betrieben, nach Perioden gegliedert Bei genauerem Hinsehen 4. Herausragende Anwendungen 5. Abgebrochene Projekte 6. Spezielle Aspekte Rund um den Computer 7. Menschen im Bann des Computers 8. Der Computer im UnternehmenAnerkennung 9. Gesamtbild Schweiz 10. Schlussbetrachtung

  • War der Ofen schuld?

    War der Ofen schuld?

    ab 55,50 €

    Kopp, Peter F. Die ausserordentliche Bandbreite der in diesem Buch versammelten Beiträge zeigt das weite Interesse des Autors: von der Benachteiligung der Frau zur Entwicklung der städtischen Autonomie, vom Leinengewerbe zur lenkbaren Wagenachse, vom frühen Tourismus zu einem Auswanderer-Schicksal, von den Spielkarten zur Fasnacht. Von der materiellen Kultur her, nicht von Theorien ausgehend, versucht der Autor sich ein Bild des Lebens in der Vergangenheit zu erarbeiten. Er zeigt sich als ein unkonventioneller Kopf und überrascht oft durch ungewohnte Ansätze. War der Ofen schuld? Thurgauer Leinen für den Konstanzer Fernhandel Versuch über die lenkbare Wagenachse Der Mord an den unschuldigen Kindlein zu Solothurn Herrenloses Solothurn Xaver Zeltner. Ein viel besungener Landvogt und revolutionärer Dramenheld Ein Auswandererschicksal Eine tapfere Witwe gründet eine Weltfirma Vom Kaisern zum Jassen. Spielkartenland Schweiz Die enthüllte Wahrheit des Tarock/Tarot

  • Johanna Spyri und die Familie Kappeler

    Johanna Spyri und die Familie Kappeler

    ab 78,00 €

    Schindler, Regine. lic. phil., Italienisch- und Germanistikstudium an der Universität Zürich, danach intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Handschrift und Transkription in verschiedenen Projekten, u. a. zu Meinrad Inglin. 2007/08 Tätigkeit in der Alfred Escher-Stiftung Zürich, Mitarbeit an der Publikation über Lydia Welti-Escher (2008)

  • Eingeladen! Bütler, R: Eingeladen

    Eingeladen! Bütler, R: Eingeladen

    ab 24,00 €

    Zu Tisch in zwei Ländern. kali laska, pazhalujsta, bitte! Unterschiedliche Formen und Rituale der Gastfreundschaft in einem interkulturellen Vergleich zu erkunden war das Ziel des Projektes "Eingeladen!". Zwei Wochen waren weissrussische und Schweizer Journalisten und Fotografinnen als "Zaungäste " im anderen Land unterwegs, um als Beobachter an Feiern und Einladungen teilzunehmen, die uns mit ihrem Blick anderes über uns erzählen können. Ihre Erlebnisse, dokumentarische Fotos und nicht zuletzt die Rezeptsammlung fügen sich zu einem aufschlussreichen und unterhaltsamen Buch. Die Publikation entstand im Rahmen des Kulturkontakts Aargau-Belarus.;

  • Sonntagsfreuden. Hefte 1-12 / Sonntagsfreuden Nr. 2: La Bénichon

    Sonntagsfreuden. Hefte 1-12 / Sonntagsfreuden Nr. 2: La Bénichon

    ab 9,00 €

    Bucher, Gina Lisa. Zahlreiche traditionelle Gerichte waren ursprünglich an einzigartige Bräuche gebunden, die heute in Vergessenheit geraten sind. Hinter den Bräuchen verborgen liegen oftmals lustige Geschichten über währschafte Festtafeln. Diese sollen mit der Reihe "Sonntagsfreuden" nacherzählt und ein Stück weit wiederbelebt werden.

  • Sonntagsfreuden. Hefte 1-12 / Sonntagsfreuden Nr. 3: Wurstsingen

    Sonntagsfreuden. Hefte 1-12 / Sonntagsfreuden Nr. 3: Wurstsingen

    ab 9,00 €

    Bucher, Gina Lisa. Zahlreiche traditionelle Gerichte waren ursprünglich an einzigartige Bräuche gebunden, die heute in Vergessenheit geraten sind. Hinter den Bräuchen verborgen liegen oftmals lustige Geschichten über währschafte Festtafeln. Diese sollen mit der Reihe "Sonntagsfreuden" nacherzählt und ein Stück weit wiederbelebt werden.

  • Sonntagsfreuden. Hefte 1-12 / Sonntagsfreuden Nr. 4: Katzenstürzen

    Sonntagsfreuden. Hefte 1-12 / Sonntagsfreuden Nr. 4: Katzenstürzen

    ab 9,00 €

    Bucher, Gina Lisa. Zahlreiche traditionelle Gerichte waren ursprünglich an einzigartige Bräuche gebunden, die heute in Vergessenheit geraten sind. Hinter den Bräuchen verborgen liegen oftmals lustige Geschichten über währschafte Festtafeln. Diese sollen mit der Reihe "Sonntagsfreuden" nacherzählt und ein Stück weit wiederbelebt werden.

  • Sonntagsfreuden. Hefte 1-12 / Sonntagsfreuden Nr. 5: Schafböcke

    Sonntagsfreuden. Hefte 1-12 / Sonntagsfreuden Nr. 5: Schafböcke

    ab 9,00 €

    Bucher, Gina Lisa. Zahlreiche traditionelle Gerichte waren ursprünglich an einzigartige Bräuche gebunden, die heute in Vergessenheit geraten sind. Hinter den Bräuchen verborgen liegen oftmals lustige Geschichten über währschafte Festtafeln. Diese sollen mit der Reihe "Sonntagsfreuden" nacherzählt und ein Stück weit wiederbelebt werden.

  • Die Aare - vom Gletscher bis zum Rhein Kundert, M: Aare - vom Gletscher bis zum Rhein

    Die Aare - vom Gletscher bis zum Rhein Kundert, M: Aare - vom Gletscher bis zum Rhein

    ab 35,00 €

    Der Aarauer Schirmfabrikant Eduard Müller fotografierte Ende des 19. Jahrhunderts den Lauf der Aare von der Gletscherquelle bis zur Mündung in den Rhein. Die Dokumentation umfasst rund 185 Glasplatten-Diapositive im Mittelformat, ist von erstaunlich guter Qualität und bildet ein einzigartiges Zeitdokument. Sie zeigt den Flusslauf und die daran liegenden Orte in einer Zeit des Umbruchs, wo der natürliche Lauf an vielen Orten noch sichtbar war, aber die Umgestaltung der Aarelandschaft bereits eingesetzt hatte. Der Autor Martin Kundert hat der historischen Dokumentation die heutige Situation von denselben Standorten aus gegenübergestellt. Damit entsteht ein faszinierender Vergleich, der 110 Jahre Landschafts- und Siedlungsgeschichte im Aareraum augenfällig macht. Im Buch stehen denn auch die historischen Bilder und ihre Gegenüberstellung mit den heutigen im Vordergrund. Einführungen zur Biografie Eduard Müllers, zur damaligen Fototechnik und zur Geschichte des Aareraums runden den Bildkorpus ab.

  • Die geistige Welt des Friedrich Heer Geistige Welt des Friedrich Heer

    Die geistige Welt des Friedrich Heer Geistige Welt des Friedrich Heer

    ab 45,00 €

    Österreich in den 50er und 60er Jahren lässt sich nur verstehen, wenn man die kontroversielle Figur des Historikers, Essayisten, Publizisten und homo politicus Friedrich Heer (1916-1983) genau ins Auge fasst, den Mann des "Gesprächs der Feinde", den Bauer von Brücken zwischen Katholizismus und Marxismus, einen Mann, der überdies wie wenige österreichische Intellektuelle jener Jahre auch in der Bundesrepublik im Zentrum vieler Kontroversen stand. Politische, historische, theologische und literaturwissenschaftliche Aspekte der so vielseitigen Tätigkeiten dieser umstrittenen und ungemein wirkmächtigen Persönlichkeit beleuchten die Beiträge dieses Bandes.

  • "Herrschaften wünschen zahlen"

    "Herrschaften wünschen zahlen"

    ab 30,00 €

    Girtler, Roland. Roland Girtler, geb. 1941, Univ.-Prof. am Institut für Soziologie der Universität Wien; studierte Jus, Ethnologie, Urgeschichte, Philosophie und Soziologie an der Universität Wien. 1971/72 Feldforschung in Indien. Seit Mai 2000 wissenschaftlicher Leiter des Museums "Wilderer im Alpenraum - Rebellen der Berge" in St. Pankraz bei Hinterstoder (Oberösterreich).

  • Made im Murtal

    Made im Murtal

    ab 35,00 €

    Schülerinnen und Schüler des Murtals präsentieren ihre Heimat von der besten Seite - in einem Buch, das die Besonderheiten und Stärken der Region erstmalig zusammenfasst. Sie liefern damit über unsere Grenzen hinaus den Beweis, dass diese Region in der westlichen Obersteiermark für Leadership und Kompetenz in der Wirtschaft, Highlights im Tourismus, Kreativität in Kunst und Kultur, Höchstleistungen im Sport, für eine einzigartige Historie, aber auch Spitzen-Know-how in Forschung und Entwicklung steht. Erleben Sie eine fantastische Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Murtals.

  • Gewalterfahrung und Prophetie

    Gewalterfahrung und Prophetie

    ab 59,00 €

    Burschel, Peter. Peter Burschel Einleitung Johannes Harnischfeger Wahn und Prophetie. Der Kreuzzug einer Igbo-Prophetin Jakob Rösel Vorbestimmung, Eroberung und buddhistischer Herrschaftsanspruch in Geschichte und Politik der Singhalesen Michael Dickhardt Heilsbewegungen zwischen Macht und Ohnmacht. Gewalt als Kontext und Form der Cargokulte Melanesiens Hans Martin Krämer „Die Flamme, die in einer Gefangniszelle entzundet worden war …“. Repression und Prophetie bei Religionsgemeinschaften im japanischen Faschismus Jürgen Reulecke Von der vaterlichen Gewalt im Kaiserreich zum Fuhrerkult im Jungmannerbund der 1920er Jahre Lutz Häfner „Gottesmutter“, „Rachegott“ und „Golgatha“. Autokratie , Sozialrevolutionare Partei und Legitimationsstrategien terroristischer Gewalt im Russlandischen Reich an der Wende zum 20. Jahrhundert Gesa Mackenthun „I then saw the Multitude Plainly“. Die Ghost Dance-Religion, das Wounded Knee-Massaker und ihre ‚postkoloniale‘ Reprasentation Christoph Marx Kolonialeroberung und Prophetie in Sudafrika Karénina Kollmar-Paulenz Chinesische Siedler, mongolische Rebellen, prophetische Worte: Ein Fallbeispiel fur buddhistische Bewaltigungsstrategien sozialer und politischer Krisen Roman Loimeier Der Mahdi und die Realpolitik. Zur Dynamik endzeitlicher Szenarien in der islamischen Geschichte Afrikas Susanne Lachenicht Kryptokalvinismus, Propheten und Gewalt in den Cevennen Andreas Pecar „He is a blessed man that takes and dashes the little ones against the stones“. Das Irland-Massaker als Zeichen des nahenden Endkampfes vor dem Ausbruch des Englischen Burgerkrieges (1641–1642) Andreas Bähr Gewalt, Furcht und retrospektiv11cce Prophetie. Petrus Lotichius’ „Elegie von der Belagerung Magdeburgs“ Rebekka Voß Messias der Vergeltung:Gewaltvorstellungen im judischen Messianismus und ihre christliche Wahrnehmung Felicitas Schmieder Gewaltbewaltigung in einem „Zeitalter der Gewalt“. Mittelalterliche Prophetie als Sprache politischen Krisenmanagements Kristin Skottki Vom „Schrecken Gottes“ zur Bluttaufe. Gewalt und Visionen auf dem Ersten Kreuzzug nach dem Zeugnis des Raimund d’Aguilers Öffentlicher Abendvortrag am 21. September 2010: August Nitschke Die Herrschaftsformen der Konigin der Blattschneiderameisen und die Demutshaltung der Wolfe Register

  • Salzkammergut schauen

    Salzkammergut schauen

    ab 35,00 €

    Christian Dirninger ist Ao. Univ.-Prof. für Wirtschafts- und Sozialgeschichte am FB Geschichte der Universität Salzburg. Thomas Hellmuth, PD Dr., ist Assoz. Prof. am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg. Anton Thuswaldner arbeitet als Kulturredakteur und Herausgeber.

  • Gewissensfreiheit und Inquisition im rätischen Alpenraum Bundi, M: Gewissensfreiheit und Inquisition

    Gewissensfreiheit und Inquisition im rätischen Alpenraum Bundi, M: Gewissensfreiheit und Inquisition

    ab 38,00 €

    Bundi, Martin. Ein faszinierender Blick in die Vergangenheit Graubündens, in die Welt des 16. Jahrhunderts zwischen Liberalität, Inquisition und Hexenverfolgungen: Martin Bundis Studie gilt der Frage, wie im Raum des demokratisch verfassten Dreibünde-Freistaats die frühe Proklamation (1526) einer relativen Religionsfreiheit (beschränkt auf Katholiken und Reformierte) zustande kam und auf welche Schwierigkeiten deren praktische Umsetzung stiess. Vor allem in den bündnerischen Untertanenlanden südlich der Alpen traf der Freistaat auf den Widerstand von Rom und Spanien/Mailand. Diese konservativen Mächte versuchten, jedes Vordringen von Reformation, Liberalität und Demokratie am Südfuss der Alpen, wohin sich zahlreiche italienische Glaubensverfolgte und Freigeister geflüchtet hatten, zu verhindern: mit gegenreformatorischen Programmen und Massnahmen, mit der Inquisition, mit Hexenprozessen. Dem Dreibündestaat gelang es während des 16. Jahrhunderts, die meisten dieser Angriffe erfolgreich abzuwehren. Um 1620 jedoch, nach dem Mord an der reformierten Veltliner Bevölkerung und dem vorübergehenden Verlust des Veltlins, vermochte die gegenreformatorische Bewegung die Gewissensfreiheit und Toleranz im Tal zu ersticken. Gleichzeitig griffen die südlich der Alpen praktizierten und von der Inquisition unterstützten Hexenverfolgungen mit ihren Massenprozessen auf einen Teil der nordbündnerischen Kerngebiete über, Intoleranz und Zwietracht traten an die Stelle eines früheren friedlichen Zusammenlebens.

  • Henry van de Velde in Weimar

    Henry van de Velde in Weimar

    ab 55,00 €

    Wahl, Volker. Volker Wahl ist Direktor des Thüringischen Hauptstaatsarchivs Weimar und Professor für Historische Hilfswissenschaften und Archivkunde an der Universität Jena./

  • Szymon Budny

    Szymon Budny

    ab 38,90 €

    Fleischmann, Stefan. Stefan Fleischmann hat katholische Theologie und Slavistik studiert und ist als Lehrer für katholische Religionslehre tätig./

  • Schatzhäuser des Geistes

    Schatzhäuser des Geistes

    ab 55,00 €

    Garber, Klaus. Klaus Garber war Professor für Literaturtheorie und Geschichte der Neueren Literatur und Direktor des Interdisziplinären Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Osnabrück./

  • Bildungsmäzenatentum

    Bildungsmäzenatentum

    ab 65,00 €

    Christian Ritzi ist Leiter der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in Berlin

  • Institutionelle Macht

    Institutionelle Macht

    ab 64,90 €

    Brodocz, André. Christoph Oliver Mayer ist Wissenschaftliche Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich Institutionalität und Geschichtlichkeit der TU Dresden.

  • Die Bildung des Kanons

    Die Bildung des Kanons

    ab 30,00 €

    Judith Schildt ist Doktorandin am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen.

  • Thronverzicht

    Thronverzicht

    ab 55,00 €

    Susan Richter ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Excellenzcluster

  • Ägypten - Kindheit - Tod

    Ägypten - Kindheit - Tod

    ab 45,00 €

    Jeserich, Florian. Das breite Spektrum dieses Bandes vermittelt einen lebhaften Eindruck von den vielfältigen Interessen des Religionswissenschaftlers Edmund Hermsen, dessen Lebensleistung hiermit geehrt werden soll. Geburt, Kindheit, Jugend, Tod, Jenseits - das waren Themen, die er in seinem Werk abzudecken vermochte und die hier aus der Perspektive von Religionswissenschaft, Kunstgeschichte, Medizingeschichte betrachtet werden. Abgerundet wird der Band von einem bislang unpublizierten Essay Hermsens zur Rezeption des Mythos Ägypten in der europäischen Tradition.

  • Im Schaffen genießen

    Im Schaffen genießen

    ab 89,00 €

    Maurer, Michael. Briefwechsel zwischen Eheleuten sind etwas Besonderes, gewähren sie uns doch intime Einblicke in zwei eng verbundene Lebensläufe. Wenn dieser Austausch über vierzig Jahre besteht und die beiden sich, sofern getrennt voneinander, fast täglich schreiben, reflektieren die persönlichen Zeugnisse zudem ein Panorama ihrer Zeit. Eberhard Gothein, Kulturhistoriker und Nationalökonom, war einer der letzten Vertreter der goethezeitlichen Bildungswelt, der enzyklopädische Bildung mit einem bemerkenswerten Aktivismus verband. Seine Frau Marie Luise, ebenfalls aus dem gehobenen Bürgertum stammend, bildete sich autodidaktisch zu einer eigenständigen wissenschaftlichen Persönlichkeit aus. In ihrer außergewöhnlichen Korrespondenz kommen neben persönlichen Befindlichkeiten und Erlebnissen auch kontroverse Standpunkte zu kulturellen und gesellschaftlichen Themen zur Sprache. Gerade in diesen geistigen Auseinandersetzungen liegt der besondere Reiz der Briefe, die nun erstmals vo598llständig editiert und kommentiert vorliegen.

  • Kultur - Konfession - Regionalismus.

    Kultur - Konfession - Regionalismus.

    ab 68,00 €

    Gollwitzer, Heinz. Inhaltsübersicht: I. Kultur und Wissenschaft: Der Historiker und die Öffentlichkeit (1982) - Kunst und Öffentlichkeit: Beiträge aus Westfalens Vergangenheit (1980) - Historismus als kultur- und sozialgeschichtliche Bewegung (1982) - Zur Auffassung der mittelalterlichen Kaiserpolitik im 19. Jahrhundert. Eine ideologie- und wissenschaftsgeschichtliche Nachlese (1966) - Westfälische Historiker des 19. Jahrhunderts in Österreich, Bayern und der Schweiz (1972) - Karl Alexander von Müller 1882 - 1964. Ein Nachruf (1967) - II. Konfession: Vorüberlegungen zu einer Geschichte des politischen Protestantismus nach dem konfessionellen Zeitalter (1981) - Deutsche Palästinafahrten des 19. Jahrhunderts als Glaubens- und Bildungserlebnis (1948) - Kirchliche Ökumenizität und weltpolitisches Denken. Deutsche Stimmen aus dem 19. Jahrhundert (1972) - Bemerkungen zum politischen Katholizismus im bayrischen Vormärz und Nachmärz (1992) - Der politische Katholizismus im Hohenzollernreich und die Außenpolitik. Variationen zu einem weitläufigen Thema (1979) - III. Heimat und Regionalismus: Die politische Landschaft in der deutschen Geschichte des 19./20. Jahrhunderts. Eine Skizze zum deutschen Regionalismus (1964) - Der kulturgeschichtliche Ort der Heimatbewegung gestern und heute (1975) - Nachweis der Erstveröffentlichung

  • China, Japan und das "Andere"

    China, Japan und das "Andere"

    ab 48,00 €

    Die Globalisierung ehemals räumlich, ethnisch und/oder kulturell getrennter Sphären hat mit der fortschreitenden digitalen Vernetzung zweifelsohne eine neue Dimension erreicht. Unterschiedlichste kulturübergreifende Austauschprozesse finden heute mit einer bis dato ungeahnten Leichtigkeit und Schnelligkeit statt und forcieren dabei in vielen Fällen Prozesse der Hybridisierung bzw. Kreolisierung. Nationale und kulturelle Identitäten, die im China und Japan der Nachkriegszeit - wenn auch aus verschiedenen Gründen - immer schon ein äußerst sensibles Thema dargestellt haben, werden umso mehr auf eine harte Probe gestellt, da bisherige Dichotomien ambigue erscheinen, die Grenzen sich in vielen Fällen sogar aufzulösen beginnen. Innerhalb des Spannungsfeldes von Selbstbehauptung und Fremdwahrnehmung zeugen gerade die unterschiedlichen medialen Strategien der Selbstinszenierung, Selbsterfindung und Selbstexotisierung von der scheinbar als dringlich empfundenen Suche nach einer national und kulturell distinktiven, postmodernen bzw. postkolonialen Identität im Zeitalter des Transkulturellen und Hybriden. In 14 Beiträgen fokussiert der von Stephan Köhn und Michael Schimmelpfennig herausgegebene Sammelband auf die verschiedensten Auswirkungen, welche die Konfrontation/en mit dem Anderen - sei es nun der numinose Westen, das exotische Asien oder das unbegreiflich Fremde im vermeintlich Eigenen - auf das Spannungsfeld von nationaler, kultureller und ethnischer Selbstinszenierung und Fremdwahrnehmung ausgeübt haben.

  • Der genormte Blick aufs Fremde

    Der genormte Blick aufs Fremde

    ab 24,00 €

    Reiseführer eröffnen den Kulturwissenschaften ein vielfältiges Spektrum möglicher Beobachtungsfelder: Kulturtransfer, Eigen- und Fremdwahrnehmung, populäre Geschichtsbilder lassen sich an Hand dieses Mediums ebenso untersuchen wie die Differenzierung der angesprochenen Zielgruppen, der Wandel von Reisegewohnheiten oder die wechselnde Attraktivität von Reisezielen. Von wenigen Einzelstudien abgesehen hat diese variantenreiche und kulturgeschichtlich überaus ergiebige Textsorte in der historischen Forschung bislang kaum die ihr gebührende Beachtung gefunden. Nahezu gänzlich fehlen einschlägige Untersuchungen zum ostmitteleuropäischen Raum, obwohl gerade dieser Teil unseres Kontinents zu vielfältigen Beobachtungen Anlass geben kann: Kulturelle Pluralität, Überschneidung und Diffusion bei wechselnder Dominanz verschiedener Ethnien sowie häufig veränderte Grenzen hatten hier komplexe beziehungsgeschichtliche Fundamente gelegt, die sich einfachen Deutungsmustern von vornherein entzogen haben und zu einer "Normierung" touristischer Beschreibungen verleiteten und verleiten. Der Sammelband "Der genormte Blick aufs Fremde" präsentiert als Ergebnis einer wissenschaftlichen Tagung eine breite Palette von Themen und Beobachtungsfeldern zu Reiseführern in und über Ostmitteleuropa, und zwar sowohl in geographischer wie in chronologischer Hinsicht: von Riga bis nach Prag, von frühen Reiseführern aus dem 19. Jahrhundert bis hin zum Reiseführer der Zukunft, der ohne Papier auskommen wird.

  • Kritik in der Frühen Neuzeit

    Kritik in der Frühen Neuzeit

    ab 89,00 €

    Seit wann gibt es "Intellektuelle"? Der Begriff selbst wurde erst um 1900 geprägt. Seit längerem zählen allerdings auch die Protagonisten des Aufklärungszeitalters wie z.B. Voltaire zu den Begründern dieses Sozialtypus, woraus sich die Frage ergibt, wie weit dessen Vorgeschichte in die Frühe Neuzeit zurückreicht. Sind "Intellektuelle" somit Gebildete, die unberufen in einer über ihr jeweiliges Spezialgebiet hinausweisenden öffentlichen Debatte Position beziehen? Beschreibt der Begriff einen bestimmten Persönlichkeitstypus oder eine soziale Rolle, also eine spezifische Form des öffentlichen Handelns? Welchen Einfluss übt das jeweilige Umfeld aus, also jener Resonanzraum, der sich in der Vormoderne durch Struktur und Kommunikationsformen deutlich von der "kritischen (Medien-) Öffentlichkeit" der Gegenwart unterscheidet? Intellektuelle bedienen sich gemeinhin des gesprochenen oder geschriebenen Wortes: Wie verhält es sich in diesem Zusammenhang mit den Werken der Belletristik, der Musik oder den Bildkünsten, der Theologie und der Naturwissenschaft? Der Band "Intellektuelle in der Frühen Neuzeit" ist das Ergebnis eines Arbeitsgespräches an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel im Jahr 2006. Vertreter der verschiedensten kulturwissenschaftlichen Disziplinen suchen anhand ausgewählter Beispiele Antworten auf die oben genannten Fragen. In 13 Einzelstudien werden unter anderem Romane und Motetten, Gemälde und Parlamentsdebatten auf ihre intellektuelle Relevanz hin befragt. Der Bogen spannt sich über ganz Europa vom 14. bis zum frühen 19. Jahrhundert und berührt dabei vielfältige Milieus wie die Universitäten, die Höfe, das Zeitungswesen, die Medizin oder die spezifische Situation bestimmter sozialer Gruppen wie der Juden oder der Frauen. Die Herausgeber fassen in einer Einleitung und in einem Nachwort die Überlegungen zusammen und skizzieren die Umrisse des frühneuzeitlichen Intellektuellen "avant la lettre."

  • VD 17. Das Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts

    VD 17. Das Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts

    ab 99,00 €

    Fabian, Claudia. Abstracts Claudia Fabian, Das VD 17 – ein wunderbares Geschenk für die Wissenschaft Ein Symposium zur retrospektiven nationalbibliographischen Erschließung Claudia Bubenik, Projektdaten zum VD 17, Ein Überblick Kurzbeschreibungen der am VD 17 mit DFG-Förderung teilnehmenden Bibliotheken Wolfgang Müller, Das VD 17 in Zahlen: statistische Aussagen – neue Erkenntnisse? Statistiken Dorothea Sommer, Gattungsbegriffe als Beispiel sachlicher Erschließung im VD 17 Dirk Niefanger, Dramentitel im 17. Jahrhundert, Zur Nutzung des VD 17 zur literaturwissenschaftlichen Feldforschung Eine Projektskizze zum Barockdrama als Lesetext Johann Anselm Steiger, Das VD 17 als unerlässliches Werkzeug bei der Kartographierung eines lohnenden Forschungsgebietes, Erfahrungen aus der Sicht der Historischen Theologie Winfried Schulze, Über ›Öffentlichkeiten‹ im 17. Jahrhundert Christoph Reske, Das VD 17 als Quelle für die Buchwissenschaft Christine Sauer, Ein Fässchen mit dem Stein der Weisen, Beispiele zur Bedeutung des VD 17 als Quelle für lokal- und regionalgeschichtliche Forschungen Wolfgang Schmitz, Ein blinder Fleck? Rheinische Drucke im VD 17, Versuch einer ersten statistischen Aussage Johannes Mangei, Exemplarspezifische Erschließung im VD 17 David Paisey, Aspekte zur Digitalisierung und Erschließung der Druckgraphik anhand des VD 17 Tatjana Ilyushechkina, Andrej Borodichin, VD17-relevante Ausgaben in Novosibirsk Westeuropäische Sammlungen der Staatlichen Wissenschaftlich-Technischen Bibliothek der Sibirischen Abteilung der Akademie der Wissenschaften Russlands Jan Andrle Knihopis – das Verzeichnis der tschechisch- und slowakischsprachigen Drucke bis 1800 Cyril Mesic, Drucke der erzbischöflichen Schlossbibliothek in Kremsier Helje Kannik, ›Baltica und Selt8d8ene Drucke‹ in der Akademischen Bibliothek der Universität Tallinn Claudia Fabian, Thomas Stecker, Annette Wehmeyer, Fortführung des VD 17 Perspektiven und Angebote der Trägerbibliotheken Heiner Schnelling, Die Verzeichnisse der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16., 17. und 18. Jahrhunderts Kontinuität und Innovation Neuerwerbungen der Bibliotheken 2009 Anschriften der Autoren

  • "... und vor allem: die Widmung!" Gedruckte Widmungen von und für Thomas und Katia Mann Heißerer, D: "... und vor allem: die Widmung!"

    "... und vor allem: die Widmung!" Gedruckte Widmungen von und für Thomas und Katia Mann Heißerer, D: "... und vor allem: die Widmung!"

    ab 29,80 €

    Heißerer, Dirk. Anlässlich des 90 Geburtstags der renommierten Thomas-Mann-Forscher und -Bibliographen Professores Ilsedore B. und Klaus W. Jonas legt Dirk Heißerer eine bibliographische Studie vor, die auch für Thomas-Mann-Kenner noch viele neue Erkenntnisse bereithält. Die gedruckten Widmungen von und für Thomas und Katia Mann werden erstmals gesammelt vorgestellt und analysiert. Dabei haben die gedruckten Widmungen von Thomas Mann in seinen Büchern und unselbständigen Publikationen einen ganz eigenen Stellenwert, die Eigenschaft, "öffentliches Bekenntnis" an den Leser zu sein, ist hier noch ausgeprägter als in den handschriftlichen Widmungen. Ebenso interessant sind die zahlreichen gedruckten Widmungen für Thomas Mann, die untereinander in einem regen polyphonen Austausch stehen, der sich erst durch die Zusammenschau detailliert nachvollziehen lässt. In den Widmungen für Katia Mann und in den Mottos Thomas Manns sind zudem weitere Bezüge zu erkennen. Die Widmung als Paratext birgt so eine vielschichtige Botschaft, die neuen Erkenntnissen in der Thomas-Mann-Forschung den Weg bereitet.

  • Katalog der lateinischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die Handschriften aus Augsburger Bibliotheken. Band 2: Dominikanerkloster Clm 3680–3686 und Domstift Clm 3701–3830

    Katalog der lateinischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die Handschriften aus Augsburger Bibliotheken. Band 2: Dominikanerkloster Clm 3680–3686 und Domstift Clm 3701–3830

    ab 142,00 €

    Freckmann, Anja. Der zweite Band des Katalogs der mittelalterlichen lateinischen Handschriften Augsburger Provenienz in der Bayerischen Staatsbibliothek umfasst Beschreibungen von 133 Handschriften aus zwei historischen Sammlungen: Sieben Codices stammen aus dem 1225 gegründeten Dominikanerkloster St. Magdalena, dessen mittelalterlicher Buchbestand im Zuge der Konfiskation von Archiv und Bibliothek durch den Augsburger Stadtrat 1536 erhebliche Verluste erlitten hat. Beschrieben werden zudem 126 der 204 erhaltenen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften aus der Dombibliothek Augsburg, deren erste Anfänge in die frühe Karolingerzeit reichen. Die Bibliothek wurde unter Bischof Embrico (1063–1077) erweitert, der aus seiner Zeit als Mainzer Domprobst Handschriften aus Mainzer und westdeutschen Skriptorien mitbrachte. Zudem fanden Legate von Augsburger Domherren und Klerikern, die im Bistum Augsburg tätig waren oder Bücher während ihres Studienaufenthalts in Italien erworben hatten, sowie in Frankreich gekaufte Handschriften zur Bibelexegese Eingang in den spätmittelalterlichen Bestand. Neben Bibel- und Kirchenväterausgaben sowie geistlicher und juristischer Literatur als Schwerpunkte der Sammlung sind auch bisher unbekannte Textzeugen (Mönch von Salzburg, Konrad Österreicher) oder wenig beachtete Dokumente zu den Hussitenkreuzzügen oder dem Baseler Konzil überliefert.