Friedrich, Christoph Müller-Jahncke, Wolf-Dieter Gifte und Gegengifte in Vergangenheit und Gegenwart

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Zusatzinformation: Gifte und Gegengifte in Vergangenheit und Gegenwart - Friedrich, Christoph Müller-Jahncke, Wolf-Dieter

ISBN(s) 9783804730649
Erscheinungsdatum 26.07.2012
Einbandart Einband - flex.(Paperback)
Product Form Description ,
Seitenanzahl 256
Sprache Deutsch
Artikel Typ Physisch
Genre Mathematik/Naturwissenschaften/Technik/Medizin
Kurztitel Gifte und Gegengifte in Vergangenheit und Gegenwart
Warengruppe HC/Medizin/Pharmazie
ISBN-10 3804730647
Länge 213 mm
Breite 153 mm
Höhe 15 mm
Gewicht 374 gr
Umschlag, Vorderseite Ansehen
Produkttyp Hardcover, Softcover
Verlag Wissenschaftliche
Serientitel Veröffentlichungen zur Pharmaziegeschichte
Nummer der Serie 10
Untertitel Die Vorträge der Pharmaziehistorischen Biennale in Mülheim an der Ruhr vom 23.-25. April 2010

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Molekulare Grundlagen der ramRA-vermittelten Regulation der multidrug resistance-Effluxpumpe AcrAB-TolC bei Salmonella und Citrobacter freundii
Molekulare Grundlagen der ramRA-vermittelten Regulation der multidrug resistance-Effluxpumpe AcrAB-TolC bei Salmonella und Citrobacter freundii
Die Familie der Enterobacteriaceae umfasst eine Vielzahl humanpathogener Erreger, die mitunter schwerwiegende Infektionen hervorrufen können. Ein wachsendes Problem für die erfolgreiche Therapie dieser Infektionen stellt die zunehmende Resistenz der Erreger gegenüber klinisch bedeutsamen Antibiotika dar. Neben spezifischen Resistenzmechanismen kommt vermehrt der durch Effluxpumpen vermittelten, unspezifischen Resistenz Bedeutung zu. Eine umfassende Kenntnis der molekularen Grundlagen der effluxvermittelten Resistenz sowie der genetischen Regulation von mdr- Effluxpumpen ist eine Voraussetzung für die Entwicklung effizienter Therapieoptionen. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die molekulare Grundlage der Funktionsweise der Transkriptionsregulatoren RamR/RamA in Salmonella Hadar, S. Typhimurium und Citrobacter freundii. ramRA spielt in Vertretern der Gattungen Salmonella, Enterobacter und Klebsiella eine wichtige Rolle für die Entwicklung eines mdr-Efflux-Phänotyps. RamA führt als Transkriptionsaktivator zu einer verstärkten Expression von Effluxpumpen wie AcrAB-TolC. RamR kontrolliert als lokaler Repressor die Expression von ramA. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden bei in vitro selektierten Mutanten von S. Typhimurium und S. Hadar Mutationen in der postulierten Bindungsstelle des Repressors RamR im Operatorbereich von ramA als Ursache eines RamA-vermittelten mdr-Efflux-Phänotyps identifiziert. In verschiedenen Vertretern der Gattung Citrobacter konnten durch ein PCR-basiertes Screening-Verfahren homologe Gene von ramb0dA und ramR nachgewiesen werden, wobei in Vertretern der Species Citrobacter freundii Mutationen im ramR-Gen als Ursache des Efflux-basierten Resistenzphänotyps identifiziert werden konnten. Die vorliegende Arbeit leistet damit eine Beitrag zur Aufklärung der molekularen Grundlagen der ramRA-vermittelten Regulation von mdr-Effluxpumpen. Zusätzlich zu einer detaillierten Kenntnis der Funktion des Operatorbereichs ramO wurden Anhaltspunkte für weitere Regulatoren der ramA- Expression neben RamR gefunden. Darüber hinaus wurde das ramRA-Operon in C. freundii identifiziert und hinsichtlich seiner Bedeutung für die effluxbasierte Antibiotikaresistenz anhand von in vitro- Mutanten und klinischen Isolaten charakterisiert. Der Nachweis der Gene ramR und ramA sowie der Bedeutung ihrer Genprodukte für die Expression von AcrAB-TolC in C. freundii erleichtert die Identifikation der Ursachen eines mdr-Phänotyps in klinischen Isolaten dieser Spezies. Durch die verbesserte Kenntnis der molekularen Grundlagen der Regulation von mdr-Effluxpumpen trägt die vorliegende Arbeit dazu bei, auch Transkriptionsregulatoren bei der gezielten Entwicklung von Inhibitoren des aktiven Efflux in Betracht ziehen zu können und so neue Ansätze für die Therapie von Infektionen mit multiresistenter Erreger zu entwickeln.
Phytochemisches Screening der Blüten von Aloe vera (L.) Burm. f. (Aloe barbadensis Mill.) und Bestimmung ihrer antioxidativen Kapazität
Phytochemisches Screening der Blüten von Aloe vera (L.) Burm. f. (Aloe barbadensis Mill.) und Bestimmung ihrer antioxidativen Kapazität
Aloe barbadensis MILL. (syn. Aloe vera (L.) BURM. f.), eine blattsukkulente Pflanze mit großen, harten, fleischigen Blättern, wird in verschiedener Weise genutzt. Sie ist die Stammpflanze der Droge Curaçao-Aloe (engl. Barbados Aloes), die durch Trocknen des aus den Blättern auslaufenden gelben Safts gewonnen wird und aufgrund der darin enthaltenen Anthranoide, insbesondere Aloin A und Aloin B (10-C-Glucosylanthrone), zur Therapie der Obstipation eingesetzt wird. Dem „Aloe-vera-Gel“, dem weißlich-durchsichtigen und schleimigen parenchymatischen Gewebe des Blattinnern, werden entzündungshemmende, wundheilende, immunstimulierende und andere positive Wirkungen zugeschrieben, wodurch dieses Produkt im letzten Jahrzehnt eine hohe wirtschaftliche Bedeutung erhalten hat und deshalb Aloe vera in vielen Ländern kultiviert wird. Dessen Trockenanteil besteht in der Hauptsache aus Polysacchariden, vornehmlich repräsentiert durch „Acemannan“, ein lineares acetyliertes Polysaccharid aus (1,4)-verknüpften Mannose-Einheiten. Gegenstand dieser Arbeit sind die 2 bis 3 cm langen, gelben, röhrigen Aloe-vera-Blüten, die in den Kulturen der Aloe-vera-Pflanzen (hier aus Andalusien) in Unmengen anfallen und wissenschaftlich bisher kaum bearbeitet sind. Aufgrund der hohen Popularität des Aloe-vera-Gels ist davon auszugehen, dass die Verwendung der Aloe-vera-Blüten als Zutat in Lebensmitte8d0ln und in der Kosmetik auch stark zunehmen wird. Das Ziel dieser Arbeit war daher ein umfassendes phytochemisches Screening der phenolischen und terpenoiden Inhaltsstoffe im Hinblick auf die Frage des Nutzens und der Bedenklichkeit des Verzehrs dieser Blüten. Besonderes Augenmerk sollte sich auf die Frage richten, ob die therapeutisch relevanten, jedoch in Lebensmitteln und Kosmetikpräparaten unerwünschten, laxativen Anthranoide der Blätter in den Blüten enthalten sind. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung der Aloe-vera-Blüten auf ihre antioxidative Kapazität, um letztlich einen möglichen Verwendungszweck der Blüten zu begründen.
Regulating Particle Morphology During a Spray Freeze Drying Process And Detection Protein Structure Using Online Light Scattering
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Die Sprühgefriertrocknung (SFD) ist ein modernes Verfahren um proteinhaltige Mikropartikel herzustellen. Unter SFD versteht man eine Kombination aus der gewöhnlichen Gefriertrocknung und einem vorgeschaltetem Vernebelungsschritt der Proteinlösung in flüssigem Stickstoff. Durch niedrige Temperaturen und Unterdruck im Gefriertrockner wird das Eis der gefrorenen Pulverpartikel durch Sublimation getrocknet und es entsteht ein feines Pulver sphärischer Partikeln mit definierter Partikelgröße. Die Qualität und Unversehrtheit solcher Proteinzubereitungen kann stark durch unterschiedliche Faktoren während der Herstellung beeinträchtigt werden. Der Schwerpunkt dieser Arbeit war die Untersuchung von prozessbedingten Schädigungen der Proteinstruktur mit Hilfe eines Mehrwinkel-Lichtstreudetektors (MALS) und die Steuerung der Partikelmorphologie von SFD-Pulvern hoher Dichte. Das Arbeiten und die Vorzüge de11e1s eingesetzten Drei-Detektoren-Systems bestehend aus UV-DAD, MALS und RI-Detektor wurde näher erläutert (Kalibrierung, Normalisierung, Berechnung der absoluten Masse der zu untersuchenden Proben). Es konnte gezeigt werden, dass Molekulargewichte von Proteinen durch LS genauer errechnet werden können als es mit einer Kalibriergerade der Fall ist, zumal dieses Verfahren unabhängig von der Flussrate sowie der Zusammensetzung der (isokratischen) mobilen Phase ist. Bei unveränderten Versuchsbedingungen wurden Brechungsindexinkremente, Absorptionskoeffizienten sowie sekundäre Virialkoeffizienten bestimmt. Neben der SEC (Size exclusion chromatography) wurde die AF4 (Asymmetrical flow field-flow fractionation) als weiteres analytisches Verfahren zur Proteincharakterisierung etabliert. Bovine Carboanhydrase (bCA) wurde als Modelproteine für die SFD verwendet. Versuche mit 15 %igen bCA Lösungen lieferten ein umfassendes Bild über die Proteinschädigung der einzelnen Prozessschritte. Während die Zerstäubung der Lösung nur geringfügigen Schaden hervorrief, kam es beim Lösen hoher Konzentrationen und v.a. der Trocknung zu beträchtlichen Aktivitätsverlusten. Auffallend war eine Rückgewinnung der Enzymaktivität nach der Vernebelung von bCA in flüssigem Stickstoff, welche in der Literatur auch für andere Proteine beschrieben ist. Versuche mit unterschiedlichen Feststoffgehalten haben gezeigt, dass mindestens 5 %ige Feststofflösungen nötig sind, um runde Pulverpartikel herzustellen. Durch Variationen der Prozessparameter konnte ein umfassendes Bild zur Enzymschädigungen während der SFD gewonnen werden. Durch den Einsatz unterschiedlicher Zusatzstoffe konnte das Modellprotein vollständig stabilisiert werden. Auch bei der Sprühtrocknung (SD) von bCA waren hohe Aktivitätseinbußen zu beobachten, welche vergleichbar mit den Ergebnissen der SFD waren. Pulver die für die nadelfreie Injektion in die Haut (EPI = epidermal powder injection) eingesetzt werden müssen eine bestimmte Partikelform / -größe, sowie eine hohe Dichte aufweisen. Durch den gezielten Einsatz von Polysacchariden während der SFD von bCA und Albumin (bSA) konnte eine Schrumpfung und somit Verdichtung der Pulverpartikel herbeigeführt werden. Annealingversuche mit hilfsstofffreien Formulierungen zeigten keine sichtbare Veränderung der gefriergetrockneten Pulverpartikel. Temperaturerhöhung und verlängerte Annealingdauer führten zu keiner Verdichtung der Pulverteilchen. Erst eine Temperaturüberschreitung von Tg´ während der Primärtrocknung erzeugte kollabierte Partikel. Quecksilberporosimetrie und BET-Messungen bestätigten die Ergebnisse der REM-Aufnahmen. Im Vergleich zu vorhergehenden Versuchen mit kurzen Gefriertrocknungsprogrammen hatten die geschrumpften Pulverpartikel weniger/keine Poren und nur etwa ein Drittel der ursprünglichen Gesamtoberfläche. Aktivitätsmessungen von redispergierten, geschrumpften bCA Partikel zeigten, dass die Proteinstruktur von kollabierten Pulverpartikeln zusätzlich geschädigt wurde.
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Es gibt viele Bücher, in denen beschreiben wird, wie Zellen kultiviert werden. Das vorliegende Buch jedoch zeigt, wie aus zweidimensionalen Zellkulturen dreidimensionale (3-D) Gewebestrukturen entstehen können. Es bietet eine Einführung in die Welt von innovativen 3-D-Kulturen, die in der Tumorbiologie, der pharmazeutischen Forschung, in den verschiedenen Feldern der experimentellen Biomedizin, im Bereich der zukünftigen Stammzelltherapie und beim Tissue engineering Verwendung finden. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und somit besonders geeignet für die im Labor arbeitenden technischen Mitarbeiter, für Studierende und junge Wissenschaftler/innen der Medizin, Biologie, Pharmazie, Biomaterialforschung und Biotechnologie. Anschaulich wird zuerst der Übergang von der klassischen Zellkultur zur 3-D-Kultur beschrieben. Informiert wird über die unterschiedlichen Arten der Zell- und Gewebekulturen, über die Auswahl der Medien und über die verschiedenen Arbeitstechniken. In Verbindung mit vielen Abbildungen werden möglichst anschaulich die technischen Voraussetzungen, aktuelle Entwicklungen und die biomedizinischen Perspektiven mit 3-D-Kulturen behandelt. Besondere Bedeutung hat die kritische Bewertung der entstehenden 3-D-Kulturen. Ziel der Experimente ist, dass histiotypische Eigenschaften in den 3-D-Kulturen entstehen und die Ausbildung von atypischen Eigenschaften vermieden wird. Deshalb wird intensiv über die Bewertung der Differenzierung in den entstehenden Geweben informiert. Besondere Bedeutung hat diese Frage beim Arbeiten mit Stammzellen. Es reicht nicht aus, die Stammzellen zu isolieren und zu vermehren, vielmehr sollen daraus funktionelle Gewebe entstehen, die sicher und damit risikolos angewendet werden können.
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Asymptote, an award-winning New York City -- based architectural firm, expands the boundaries of traditional architectural practice with work that ranges from buildings and urban design to computer-generated environments. Recognized internationally as both leading-edge architects and virtual-reality artists as well as sought-after critics and teachers, Asymptote partners Lise Anne Couture and Hani Rashid have emphasized research into cultural trends and technological influences as the core of their practice. The firm has completed or is overseeing projects around the world, with commissions as diverse as a trading floor for the New York Stock Exchange; a multimedia research park in Kyoto, Japan; a modular furniture system for the Knoll furniture company; a music theater in Graz, Austria; and a new center for art and technology for the Guggenheim Museum in SoHo, New York. Designed and written by the partners, Asymptote is the first book to fully document their "real world" (as opposed to virtual) projects.In mathematical terms, the word "asymptote" is defined as a line that a given curve gets closer and closer to, but never touches, as it gets further from the origin towards infinity. In architectural terms, Asymptote is the Manhattan-based architectural design and research practice established by Lise Anne Couture and Hani Rashid in 1989.Rashid and Couture's work is intriguing because it draws inspiration from a wide range of sources not traditionally associated with architecture -- among them the design of airline interiors, sporting equipment, and organic systems like seashells and honeycombs; and various means of communicating and disseminating information. Their projects areconcerned as much with light, speed, and traversing virtual boundaries as with "real-world" geometries and building systems. Hani Rashid is one of the founding instructors in the "paperless studio" curriculum at Columbia University's Graduate School of Architecture, a progra