Wallroth, Martin Moral ohne Reife?

39,00 €
* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten.
Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich.
Daten vom 18.06.2018 01.25 Uhr

Regionale Angebote für Wallroth, Martin Moral ohne Reife?

Zusatzinformation: Moral ohne Reife? - Wallroth, Martin

Publikationsdatum 2000
Untertitel Ein Plädoyer für ein tugendethisches Moralverständnis
Titel Moral ohne Reife?
Bindungsform gebunden
Formbeschreibung GB
Höhe 214
Breite 139
Seitenanzahl 192
Autor(en) Wallroth, Martin
Kategorie Hardcover, Softcover / Philosophie/Allgemeines, Lexika
Ethik und Moralphilosophie
Philosophie
Moral
Moralverständnis
Tugend
Sprache ger
Verlagsname Alber, K
Bestellnummer 14107202
Veröffentlichungsdatum 04.10.1999
Zuletzt geändert am 01.09.2016

Andere Bücher aus der Kategorie "Philosophie/Allgemeines, Lexika"

Wissen im 21. Jahrhundert
Wissen im 21. Jahrhundert
Aus dem Wechselspiel von Komplexität und Reduktion entstehen Welten - die Welten der Wissenschaften, der Künste, der Politik, des Alltäglichen. Reduktion von Komplexität im Rahmen bestimmter Perspektiven, im Rahmen abgegrenzter Weltbilder macht Komplexität handhabbar und verstehbar. Und aus Tun und Verstehen erwächst wiederum neue Komplexität. Wir stehen am Anfang einer Gesellschaft, in der Wissen zum zentralen Bezugspunkt wird. Doch was meinen wir eigentlich mit "Wissen"? Orientiert an traditionellem Denken und moderner Forschung lassen sich drei Formen des Wissens unterscheiden: Explizites Wissen, das, worüber wir reden können, das vor allem die faktischen Ergebnisse der Wissenschaften erfaßt; implizites Handlungswissen, das, was wir können, ohne daß wir Worte dafür haben oder haben müssen; und persönliches Wissen, das sich in unseren bildhaften Vorstellungen und Gefühlen, in den erinnerten Orten, in wichtigen Ereignissen unserer Lebensgeschichte widerspiegelt. Diese drei Wissensformen sind als Säulen menschlichen Wissens engstens miteinander vernetzt und müssen in einer zukünftigen Wissensgesellschaft gleichwertig geformt und gepflegt werden. Wenn wir uns auf jeweils nur eine Wissensform konzentrieren, machen wir uns zu Karikaturen unserer selbst. Nur sprachliches Wissen ist unfruchtbar, nur Handlungswissen ist ziellos, nur persönliches Wissen ist unverbindlich. Im Wechselspiel von Komplexität und Reduktion geht es auch darum, jene Randbedingungen unserer persönlichen Existenz und unserer Gemeinschaft zu verdeutlichen, die für die Gestaltung der zukünftigen Wissensgesellschaft wesentlich sind.
Gesellschaftliche Evolution und gegenwärtige Praxis Landfester, R: Gesellschaftliche Evolution
Gesellschaftliche Evolution und gegenwärtige Praxis Landfester, R: Gesellschaftliche Evolution
Unter dem Titel Gesellschaftliche Evolution und gegenwärtige Praxis macht Rüdiger Landfester einen Vorschlag, wie der alten Überzeugung, von einem Studium der Geschichte lebenswichtige Belehrungen erwarten zu können, ein auch gegenwärtig immer noch bedenkens- und befolgenswerter Sinn gegeben werden könnte. Das Scheitern des realsozialistischen politischen Ordnungsexperiments in den Staaten des ehemaligen Ostblocks verstärkte verständlicherweise die Skepsis nicht nur gegenüber der von Karl Marx inspirierten, sondern auch gegenüber jeder anderen Bemühung um eine ebenso geschichtsphilosophisch begründete wie universalhistorisch erfahrungshaltige Deutung des Geschichtsverlaufs. Die Folge war ein weitgehender Abbruch der in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts bis dahin immer noch lebhaft geführten Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Projekts. Das befreite zweifellos noch einmal mehr von ideologischen Voreingenommenheiten, ließ nun aber auch umso mehr eine Grundorientierung vermissen, mit deren Hilfe die sprachlich wie sachlich sich immer mehr spezialisierende Einzelforschung überblickt und in praktisch gewinnbringender Absicht zur Kenntnis genommen werden konnte. Die hier vorgestellte Abhandlung möchte dazu anregen, die Suche danach entgegen dem herrschenden Trend wieder aufzunehmen und einen möglichen Weg dazu zur Diskussion zu stellen. Daneben und in engstem Zusammenhang damit ist es zum einen das besondere Anliegen des Verfassers, nach einer Phase der Überakzentuierung teils wirtschafts- und sozialgeschichtlicher und teils ideengeschichtlicher Erklärungsgründe für den Gang der Ereignisse dafür zu plädieren, dem Problem der politischen Ordnung im Prozeß der gesellschaftlichen Evolution wieder die ihm angemessene Beachtung zu schenken. Zum anderen geht es ihm darum behilflich zu sein, sich im gegenwärtig entbrannten "Kampf der Kulturen" nicht nur der außergewöhnlichen Genese, sondern auch der praktisch wie moralisch überlegenen Instruktivität des europäischen Modernisierungspfades zu vergewissern und damit ein Gegenmittel gegen immobilisierende Selbstzweifel und die Versuchung zu verschaffen, sich durch multikulturelle Anbiederungsversuche oder gegenaufklärerische Regressionen zu entlasten. Wenn der europäische Weg dabei als einer des - noch unvollkommenen, aber doch schon unbezweifelbaren - politischen Freiheitsgewinns identifiziert wird, dann allerdings keinesfalls in dem bis zur Karikatur verkürzten Sinn, wie er von durchsichtig interessierten Vertretern liberaler oder neoliberaler Überzeugungen auch derzeit wieder nahegelegt zu werden pflegt.
Philosophie und Bildung. Bildung durch Philosophie
Philosophie und Bildung. Bildung durch Philosophie
Spätestens seit Platons Staat erhebt die Philosophie den doppelten Anspruch, Bildungsgang des Menschen zu sein und zugleich - als 'Theorie der Erziehung in ihrer allgemeinsten Gestalt' (John Dewey) - verbindlich sagen zu können, welche Art von Bildung dem Menschen allein angemessen ist. Diesem doppelten Anspruch folgend, war Philosophie, was immer sie auch sonst sein mochte, vor allem dies: Bildungsprogramm und Theorie der Bildung, d.h. das, was dann Ende des 18. Jahrhunderts Pädagogik genannt wird. Programme wie Theorien jedoch bedürfen zu ihrer Verwirklichung konkreter Institutionen in Form von Schulen, Akademien, Universitäten. Diese Transformation lässt die Philosophie nicht unberührt: Sie mutiert zum Schulfach und zum Schulstoff, die institutionelle Umsetzung kann ihren Geist verkehren und korrumpieren, sei es bereits durch die Institutionalisierung selbst oder dann durch jene, die in und über den Institutionen das Sagen haben. Der vorliegende Band rückt diese Spannung zwischen pädagogischem Anspruch und institutioneller Wirklichkeit der Philosophie in den Mittelpunkt - mit Blick auf die aktuellen bildungstheoretischen Debatten. Es geht zunächst um die allgemeine Frage nach dem Ort und dem Stellenwert der Philosophie in unseren Bildungsinstitutionen, vom Philosophieren mit Kindern bis hin zur Philosophie als gymnasialem Fach und universitärer Disziplin. Es geht aber ebenso auch um die nicht leicht fassbare Frage nach dem philosophischen bzw. unphilosophischen Geist, der unseren Bildungsinstitutionen zugrunde liegt und sie heute beherrscht. Aktuelle Zuspitzung erhalten diese Fragen vor allem in zweierlei Hinsicht: zum einen in Bezug auf die Debatte über die Einführung von Ethik, praktischer Philosophie oder gar Philosophie selbst als Ersatzfach für Religion im obligatorischen Schulunterricht und zum andern - nach Bologna - in Bezug auf die Frage nach der Idee der Universität in der heutigen Zeit.

Interessante Links