Lehmann, Christian Typological Studies in Participation

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Daten vom 17.01.2018 01.25 Uhr

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Typological Studies in Participation Daten von Localhood GmbH

Details zum Produkt: Typological Studies in Participation

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Zusatzinformation: Typological Studies in Participation - Lehmann, Christian

ISBN(s) 9783050037028
Einbandart Einband - flex.(Paperback)
Seitenanzahl 188
Sprache Englisch Deutsch
Artikel Typ Physisch
Genre Geisteswissenschaften/Kunst/Musik
Kurztitel Typological Studies in Participation
Warengruppe HC/Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft
ISBN-10 3050037024
Länge 244 mm
Breite 172 mm
Höhe 12 mm
Gewicht 351 gr
Produkttyp Hardcover, Softcover
Verlag Akademie Verlag GmbH De Gruyter
Serientitel Studia Typologica
Nummer der Serie 7

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Was ist der "Sprachinstinkt"?
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Steven Pinkers Buch ist provokant formuliert und umreißt in äußerst pointierter Form sämtliche Grundannahmen eines linguistischen ›Nativismus‹, wie er sich insbesondere unter dem Einfluß der Arbeiten Noam Chomskys im Laufe der letzten ca. 40 Jahre entwickelt hat. Die zentrale These dieses linguistischen Nativismus liegt in der Behauptung, daß die menschliche Sprache keineswegs ein kulturelles und kulturspezifisches Produkt sei, sondern ein biologisches Merkmal, welches den Mitgliedern der Spezies Homo sapiens in der Form einer angeborenen und einheitlichen ›Universalgrammatik‹ zur Verfügung steht. In kaum einem anderen Text zeichnen sich die Konturen dieser sprachtheoretischen Richtung so klar ab wie in Pinkers Text; in kaum einem anderen Text sind die einschlägigen Argumente so deutlich und prägnant formuliert. The Language Instinct ist jedoch – und dies zu belegen ist das Anliegen der vorliegenden Arbeit – trotz oder gerade wegen der gelungenen populären Aufbereitung des Themas ein höchst problematisches Buch. Dies gilt insbesondere dann, wenn man davon ausgeht, daß ein Großteil der Leser von The Language Instinct zum ersten Mal mit sprachwissenschaftlichen Fragen in Berührung kommt und daher möglicherweise dazu neigen wird, die von Pinker vertretenen Ansichten kritiklos als unantastbare Wahrheiten zu akzeptieren. Die leicht zugängliche und anschauliche Darstellung täuscht leicht darüber hinweg, daß Pinker eine Reihe theoretischer Vorannahmen und Voraussetzungen in sein Buch einfließen läßt, die keineswegs unstrittig sind. Einige dieser »Vor- Urteile« (G. Ungeheuer) werden von Pinker offengelegt und expliziert, während andere ohne ausreichende beg98criffliche Klärung axiomatisch festgesetzt oder zumindest als allgemein bekannte Tatsachen vorausgesetzt werden. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, The Language Instinct zum Anlaß für eine ausgedehnte kritische Diskussion des linguistischen ›Nativismus‹ und seiner sprachtheoretischen Grundlagen zu nehmen. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit Pinkers Text soll dabei den Ausgangspunkt und letztlich auch den Kern dieser Arbeit bilden. Dies bedeutet jedoch nicht, daß ausschließlich von The Language Instinct die Rede sein wird. Vielmehr sollen im Laufe einer ausführlichen Diskussion von Pinkers Text die dem Buch zugrundeliegenden sprach- bzw. kommunikationstheoretischen Ansichten herausgearbeitet und einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. Pinkers Thesen hängen so eng mit diesen theoretischen Grundlagen zusammen, daß diese kritische Diskussion fast zwangsläufig auf die Frage nach dem ›Sprachinstinkt‹ zurückwirkt.
Vertrauen in der Wissenschaft
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