Ernst & Young AG Untersuchungen zu nachrichtenlosen Vermögenswerten bei liechtensteinischen Banken in der NS-Zeit /Versicherungen in Liechtenstein zur Zeit des Nationalsozialismus

21,80 €
* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten.
Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich.
Daten vom 24.04.2018 01.25 Uhr

Regionale Angebote für Ernst & Young AG Untersuchungen zu nachrichtenlosen Vermögenswerten bei liechtensteinischen Banken in der NS-Zeit /Versicherungen in Liechtenstein zur Zeit des Nationalsozialismus

Untersuchungen zu nachrichtenlosen Vermögenswerten bei liechtensteinischen Banken in der NS-Zeit /Versicherungen in Liechtenstein zur Zeit des Nationalsozialismus Daten von Localhood GmbH

Details zum Produkt: Untersuchungen zu nachrichtenlosen Vermögenswerten bei liechtensteinischen Banken in der NS-Zeit /Versicherungen in Liechtenstein zur Zeit des Nationalsozialismus

Die UHK-Studie 5 ist der Bericht der Revisionsgesellschaft Ernst & Young AG, Zürich. Sie hat aufgrund der aufbewahrten Bankarchivquellen abgeklärt, ob bei den zwei zur NS-Zeit in Liechtenstein bestehenden Banken, der Liechtensteinischen Landesbank und der Bank in Liechtenstein, nachrichtenlose Vermögenswerte bestanden haben oder noch bestehen, insbesondere solche von Holocaust-Opfern oder anderen NS-Verfolgten, und wie mit allfälligen Konten sowie mit Anfragen dazu umgegangen wurde. In der UHK-Studie 6 untersucht der Autor die Situation der Versicherungen in Liechtenstein in der NS-Zeit. Er geht den Fragen nach, ob NS-Verfolgten die Versicherungsgelder durch das Reich abgepresst wurden, ob Versicherungsansprüche vorenthalten wurden und ob Versicherungen zur Tarnung oder Verschiebung von Vermögen dienten.

Zusatzinformation: Untersuchungen zu nachrichtenlosen Vermögenswerten bei liechtensteinischen Banken in der NS-Zeit /Versicherungen in Liechtenstein zur Zeit des Nationalsozialismus - Ernst & Young AG

Publikationsdatum 08.10.2005
Untertitel Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission Liechtenstein Zweiter Weltkrieg (UHK-Studien 5-6)
Titel Untersuchungen zu nachrichtenlosen Vermögenswerten bei liechtensteinischen Banken in der NS-Zeit /Versicherungen in Liechtenstein zur Zeit des Nationalsozialismus
Veröffentlichungsland LI
Bindungsform Paperback
Formbeschreibung PB
Höhe 225
Breite 155
Seitenanzahl 142
Firma/Organisation 1
Autor(en) Ernst & Young AG
Karlen, Stefan
Kategorie Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)
Geschichte
Banken
Fürstentum Liechtenstein
Nachrichtenlose Vermögen
Versicherungen
Zweiter Weltkrieg
Bank
Geschichte 1933-1945
Liechtenstein
Nachrichtenloses Vermögen
Erste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.)
Sprache ger
Verlagsname Chronos
Beschreibung Die UHK-Studie 5 ist der Bericht der Revisionsgesellschaft Ernst & Young AG, Zürich. Sie hat aufgrund der aufbewahrten Bankarchivquellen abgeklärt, ob bei den zwei zur NS-Zeit in Liechtenstein bestehenden Banken, der Liechtensteinischen Landesbank und der Bank in Liechtenstein, nachrichtenlose Vermögenswerte bestanden haben oder noch bestehen, insbesondere solche von Holocaust-Opfern oder anderen NS-Verfolgten, und wie mit allfälligen Konten sowie mit Anfragen dazu umgegangen wurde. In der UHK-Studie 6 untersucht der Autor die Situation der Versicherungen in Liechtenstein in der NS-Zeit. Er geht den Fragen nach, ob NS-Verfolgten die Versicherungsgelder durch das Reich abgepresst wurden, ob Versicherungsansprüche vorenthalten wurden und ob Versicherungen zur Tarnung oder Verschiebung von Vermögen dienten.
Bestellnummer 1043999
Veröffentlichungsdatum 31.05.2005

Andere Bücher aus der Kategorie "Sachbücher/Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)"

America's Indomitable Character Volume IV
America's Indomitable Character Volume IV
Volume IV of America's Indomitable Character contains information on: A synopsis of Volume III. Philosophical and intellectual streams of thought as they came from Old Europe and connected with the intellectual developments of the New America. Transcendentalism and Dark Romanticism. A presentation regarding Nature, human nature, society, the social contract in the following authors: Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau, Nathaniel Hawthorne, (Sarah) Margaret Fuller Ossoli, Theodore Parker, Herman Melville, Walt Whitman, Emily Dickinson. How the development of a national literature contributed to the development of an American character identity. Identities and affinities between the American authors and Jean-Jacques Rousseau. The Reiseweg of Rousseau's spirit to America. A conclusive summary of all four volumes. How the Democrat Party after the Civil War and up to Barack Hussein Obama has been exceedingly active in making sure that the values expressed in the Declaration of Independence and the Constitution for the United States of America were not applied to all Americans - from the Democrat Party affiliated Ku Klux Klan, through the communist takeover of the Democrat Party, to the defeat of racism in the second half of the twentieth century and the re-emergence of racism with the racist class division polemics of Barack Hussein Obama in the twenty-first century. How the Democrat Party has dumbed-down American citizens. How Barack Hussein Obama, the putative president of the United States of America, has hollowed out the substance and laws that were once the backbone of America's character identity; from symbolical insults, through the expansion of social programs and the weakening of national defense, to the destruction of America's religious identity and the erosion of the middle class. This is Barack Hussein Obama's active destruction of American character identity.
Hugo Schriesheimer
Hugo Schriesheimer
Aus der Einleitung von Marie-Elisabeth Rehn Als Hugo Schriesheimer 1989 in Kreuzlingen starb, hatte der kinderlose Witwer vorgesorgt. Vorstandsmitglieder der jüdischen Gemeinde Kreuzlingen unter Leitung des mit der Auflösung des Nachlasses beauftragten Siegfried Gideon räumten die Mietwohnung. Der Schreibtischinhalt wurde in mehreren Plastiktüten verstaut und zwei Jahrzehnte lang im privaten Arbeitszimmers von Prof. Wiehn aufbewahrt. Es ist reiner Zufall, daß der Nachlass, in einem kleinen schwarzen Koffer verpackt, während diese Zeilen geschrieben werden, wieder an einer Adresse in der Kreuzlinger Straße gelandet ist, die Hugo Schriesheimer besonders lieb war. Der Inhalt dieses kleinen schwarzen Koffers war die Grundlage für die Rekonstruktion des Lebens von Hugo Schriesheimer, der 1908 als einziges Kind von Max und Rosa Schriesheimer in Konstanz geboren wurde und aufwuchs. Der Eisenwarenladen des Vater939s wurde 1938 "arisiert", d.h., er ging in die Hände eines nichtjüdischen Besitzers über. In jenem Jahr erfolgte auch die Sperrung der Grenze für Juden. So zerschlug sich die Hoffnung von Vater und Sohn Schriesheimer auf eine Fortführung ihres Geschäfts jenseits der Grenze in Kreuzlingen. Im November 1938 erlebten sie die Zerstörung der Konstanzer Synagoge, Hugo Schriesheimer wurde zusammen mit anderen Konstanzer Juden für mehrere Monate in "Schutzhaft" genommen, die er im Konzentrationslager Dachau verbrachte. Anfang 1940 erfolgte die Umsiedelung in "Judenhäuser", und am 22. Oktober 1940 wurde die Familie Schriesheimer, wie alle anderen 6.500 badischen und saarpfälzischen Juden nach Gurs deportiert. Die Eltern, die man wegen der Krankheit des Vaters in einem Heim in Pontaqc unterbringen konnte, starben Ende 1943 und Anfang 1944 kurz hintereinander. Dem Sohn gelang währenddessen die Flucht in die Schweiz, wo er bis zu seiner Auswanderung in die USA 1947 als "staatenloser Ausländer" mit Flüchtlingsstatus lebte. 1971 kehrte Hugo Schriesheimer, der inzwischen verheiratet war, in die Heimat am Bodensee zurück – eine vorsichtige Heimkehr sozusagen, denn er ließ sich in Kreuzlingen nieder, der Schweizer Grenzstadt, die aus der Vogelperspektive zusammen mit Konstanz eine zusammenhängende Stadt bildet. In Konstanz wurde er zu einem wichtigen Zeitzeugen, der über das im Lager Gurs Erlebte berichten konnte.
Das Zeitalter der Verluste
Das Zeitalter der Verluste
Ahnte man, als Hitler vor 75 Jahren in Österreich einmarschierte, was folgen würde? Und wenn ja: Wie reagierte man? Thomas Trenkler geht dieser Frage in Interviews mit Überlebenden und Nachgeborenen – Künstlern, Schriftstellern, Schauspielern, Kunstsammlern, Intellektuellen – nach, aus Anlass des Gedenkens an das fatale Jahr 1938. Herbert Zipper erzählt, wie er mit dem Dramatiker Jura Soyfer im KZ das Dachaulied komponierte. Der Regisseur George Tabori macht den Zufall dafür verantwortlich, dass er einen V2-Angriff in London überlebte und in Istanbul für den englischen Informationsdienst arbeitete, bevor er in Hollywood Marilyn Monroe kennenlernte. Der Schriftsteller Josef Burg erzählt mit wohlgesetzten Worten abenteuerlich-absurde Geschichten, die er in Prag und bei Wolgadeutschen erlebte. Und Bettina Looram Rothschild diente 13-jährig als Geisel, bis die Nachricht eingetroffen war, dass die Gestapo ihren Onkel, den Bankier Louis Rothschild, verhaftet hatte. Die teilweise gekürzt, teilweise noch gar nicht veröffentlichten Gespräche über persönliche Schicksale entstanden auch in Zusammenhang mit Recherchen über den NS-Kunstraub. Im Jahr 1998 hatte Thomas Trenkler den Fall Rothschild publik gemacht, der die Verabschiedung eines wegweisenden Restitutionsgesetzes nach sich zog. Nun erscheinen all diese bewegenden Interviews gesammelt, ergänzt um Einleitungen, in denen Thomas Trenkler Hintergründe erklärt und Fälle zusammenfasst. Interviews mit Maria Altmann, Gerhard Bronner, Josef Burg, Heinz von Foerster, André Heller, Georges Jorisch, Ruth Klüger, Erich Lessing, Bettina Looram Rothschild, George Tabori, Herbert Zipper, Emile Zuckerkandl und anderen.
Obergefreiter Otto Allers
Obergefreiter Otto Allers
Dieses Buch beinhaltet die Transkription der noch vorhandenen originalen Feldpostbriefe und - karten des Obergefreiten Otto Allers, die aus der West- und Ostfront, auch aus Deutschland (Munsterlager) an seine Schwester geschrieben wurden. Die Russlandphase ist in seinem Leben eine sehr hartnäckige Phase, wo er mit dem Feind sehr nahe kämpft und eine intensive soziale Niederlage erleben muss. Es ist hier ganz anders als in Deutschland und Westeuropa. Hier muss er außer mit den Russen auch noch mit Ungeziefer und Kälte kämpfen. Die Soldaten müssen den Winter ohne Winterbekleidung überstehen; sie kriegen erst im Februar ihre Winterbekleidung. In seinem Brief von 21.2.1942 steht es geschrieben: "Nun haben wir den längsten und kältesten Teil des gefürchteten russischen Winter auch wohl hinter uns. Jetzt haben wir auch endlich unsere Winterbekleidung erhalten. Sie hat ja freilich lange auf sich warten lassen. Aber sie ist wenigstens gekommen. Von den gespendeten Woll- und Pelzsachen haben wir allerdings nicht gesehen." In seinen Russlandbriefen ist die Verherrlichung des Krieges nicht mehr zu spüren. Er möchte weg von Russland und er vermisst seine Familie sehr. Doch das Schicksal lässt ihn gerade bei seiner Heimat-Urlaubsfahrt das Leben nehmen. Der Urlauberzug, in dem er gerade sitzt, wird von einer feindlichen Fliegerbombe getroffen und Otto Allers wird durch "schwere Bombensplitterverletzungen am Körper" tödlich verwundet. So musste er schon im Alter von 26 Jahren sterben. Die letzte Karte hatte er an seine Eltern geschrieben. Diese Karte hat eben darum einen besonderen Wert und es ist ein glücklicher Zufall, dass sie auch unter diesen Briefen zu finden war, denn sie wurde kurz vor seinem Tode an seine Eltern geschickt.
Das kurze Leben der Sonja Okun
Das kurze Leben der Sonja Okun
'Das kurze Leben dieser so wunderbar heiteren Jüdin war ein tieftrauriges Martyrium. So starb sie auch. Da es an höchster Stelle versäumt wurde, spreche ich sie heilig', so der berühmte Regisseur Fritz Kortner in seinen Memoiren. Die Schauspielerin Carmen Renate Köper hat sich – angeregt durch die Auschwitz-Überlebende Trude Simonsohn – auf Spurensuche nach Sonja Okun begeben. Entstanden ist ein Buch, das ein faszinierendes jüdisches Frauenleben dem Vergessen entreißt und Theatergeschichte lebendigm macht. Sonja Okun, am 26. Januar 1899 in Minsk, Russland, als Rosalie Okun geboren, lebte ab 1905 in Hamburg und ab 1923 in Berlin. Als junge Frau begeg nete sie bedeutenden Zeitgenossen wie Erich Engel, Fritz Kortner, Johanna Hofer und Bertolt Brecht, später Leo Baeck und Paul und Hedwig Eppstein. Sc30ie hat die Menschen, denen sie begegnete, zutiefst beeindruckt: mitreißend, auf regend, humorvoll und aufopferungsvoll. Enttäuscht von ihrer fast zwanzig Jahre währenden Liebe zu Erich Engel, der, statt ins Exil zu gehen, unter den Nationalsozialisten als erfolgreicher Theater- und Filmregisseur in Deutschland weiterarbeitete, ging sie erkrankt 1936 in die Schweiz, kehrte aber 1938 freiwillig nach Berlin zurück. Sie arbeitete in der Jugend-Alija mit und machte es sich zur Lebensaufgabe, bedrohten und verfolgten jüdischen Menschen zu helfen. Am 27. Januar 1943 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, am 28.Oktober 1944 in den Tod nach Auschwitz. 'Meine Gedanken bewegen sich auf unterschiedlichen Gleisen. Jeder Tag führt mich auf eine andere Spur. Und immer wieder drängt sich eine Frage auf: Warum mußte Sonja Okun sterben? Eine Schuldzuweisung will nicht gelingen. Es wäre beruhigend, sagen zu können: Er war es. Er, der langjährige Geliebte, der große Regisseur Erich Engel. Er, der nicht emigrierte, weil er Angst hatte, im Ausland keine Beschäftigung zu finden – nicht erfolgreich in seinem Beruf weiterarbeiten zu können. Er, der all die Jahre nicht bereit war, seine Ehefrau für Sonja aufzugeben. Nein, keine Schuldzuweisung, denn der Mensch ist schwach geboren, und fast jeder bleibt es bis an sein Lebensende. Um so mehr verdient es Sonja Okun, daß man sich ihrer erinnert – wegen ihrer Menschlichkeit, ihrer Geduld, ihrer Leidensfähigkeit, ihrer Treue und ihres Mutes.' Carmen Renate Köper Die Autorin: Carmen Renate Köper, geboren in Dortmund. Schauspielerin, Engagements unter berühmten Intendanten wie Schalla, Stroux, Buckwitz und Eschberg. Drehbuchautorin, Fernsehfilme, Buchveröffentlichungen. Berufstitel Professorin, verliehen von der Republik Österreich. Ehrenplakette und Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main, Leuschner-Medaille des Landes Hessen, Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Lebt in Frankfurt am Main.

Interessante Links