Fabricius, Veronica Von der Metaphysik zur Metahistorik

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Details zum Produkt: Von der Metaphysik zur Metahistorik

In diesem Buch wird die Transformation der Metaphysik zur Metahistorik, wie sie Max Müller (1906-1994) vollzogen hat, untersucht. In Auseinandersetzung mit der Metaphysik verschiedener Philosophen stellt Max Müller die metaphysischen Fragen, vor allem die Frage nach dem Sein und dem Sinn des 'Ist', geschichtlich: Sein wird als Geschichte verstanden. Vor metahistorischem Hintergrund wird das 'Ist' des Menschen als Zusammenspiel von Natur, Geist und Geschichte betrachtet. Der dabei an den Menschen ergehende geschichtliche Anspruch wird in der Form des 'historischen Imperatives' deutlich. Der Mensch soll sich in seiner Geschichte als Person verwirklichen: Er erfährt Freiheit als geschichtliche Aufgabe. Aus dem Text: 'Sein als Geschichte ist auf Freiheit verwiesen, so daß Freiheit als anthropologisches Thema zugleich immer ein metaphysisches Thema ist: Die Metahistorik ist geschichtliche Freiheitsmetaphysik. Als solche fordert sie den einzelnen Menschen. Im ›historischen Imperativ‹ erfährt der Mensch den an ihn jetzt, individuell ergehenden, einmaligen Anspruch. Er muß zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen und sich in der Entscheidung binden, um etwas, vor allem sich selbst zu gestalten. Die Verwirklichung seiner selbst ist für den Menschen eine ständige Aufgabe: In diesem Sinne betont Max Müller die ›Personwerdung‹ des Menschen durch seine Werke.'

Zusatzinformation: Von der Metaphysik zur Metahistorik - Fabricius, Veronica

Publikationsdatum 12.2004
Untertitel Freiheit als Geschichte nach Max Müller
Titel Von der Metaphysik zur Metahistorik
Edition 1., Aufl.
Bindungsform kartoniert
Formbeschreibung KART
Höhe 214
Breite 139
Gewicht 374
Seitenanzahl 266
Autor(en) Fabricius, Veronica
Kategorie Hardcover, Softcover / Philosophie/Allgemeines, Lexika
Metaphysik und Ontologie
Philosophie
Freiheit
Metaphysik
Müller, Max
Müller, Max (Philosoph)
Sprache ger
Verlagsname Alber, K
Beschreibung In diesem Buch wird die Transformation der Metaphysik zur Metahistorik, wie sie Max Müller (1906-1994) vollzogen hat, untersucht. In Auseinandersetzung mit der Metaphysik verschiedener Philosophen stellt Max Müller die metaphysischen Fragen, vor allem die Frage nach dem Sein und dem Sinn des 'Ist', geschichtlich: Sein wird als Geschichte verstanden. Vor metahistorischem Hintergrund wird das 'Ist' des Menschen als Zusammenspiel von Natur, Geist und Geschichte betrachtet. Der dabei an den Menschen ergehende geschichtliche Anspruch wird in der Form des 'historischen Imperatives' deutlich. Der Mensch soll sich in seiner Geschichte als Person verwirklichen: Er erfährt Freiheit als geschichtliche Aufgabe. Aus dem Text: 'Sein als Geschichte ist auf Freiheit verwiesen, so daß Freiheit als anthropologisches Thema zugleich immer ein metaphysisches Thema ist: Die Metahistorik ist geschichtliche Freiheitsmetaphysik. Als solche fordert sie den einzelnen Menschen. Im ›historischen Imperativ‹ erfährt der Mensch den an ihn jetzt, individuell ergehenden, einmaligen Anspruch. Er muß zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen und sich in der Entscheidung binden, um etwas, vor allem sich selbst zu gestalten. Die Verwirklichung seiner selbst ist für den Menschen eine ständige Aufgabe: In diesem Sinne betont Max Müller die ›Personwerdung‹ des Menschen durch seine Werke.'
Veröffentlichungsdatum 07.12.2004
Zuletzt geändert am 01.09.2016

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