Rohmer, Stascha Whiteheads Synthese von Kreativität und Rationalität

42,00 €
* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten.
Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich.
Daten vom 18.06.2018 01.25 Uhr

Regionale Angebote für Rohmer, Stascha Whiteheads Synthese von Kreativität und Rationalität

Whiteheads Synthese von Kreativität und Rationalität Daten von Localhood GmbH

Details zum Produkt: Whiteheads Synthese von Kreativität und Rationalität

Whitehead hat den Gegenstand seiner spekulativen Kosmologie als „art of life“ qualifiziert und damit zugleich eine Erweiterung unseres Naturbegriffs eingefordert. Subjektivität und Empfindungsvermögen sind in dieser Metaphysik nicht allein dem Menschen vorbehalten. Sie sind Grundformen einer Natur, die als schöpferischer Prozeß in all ihren Bereichen auf Selbstentfaltung, Steigerung von Wert- und Erfahrungsintensität ausgerichtet ist. Ziel dieser Studie ist es, darzulegen, wie Whitehead durch seine Synthese von Kreativität und Rationalität zu einem neuartigen Verständnis von Subjektivität und Leben vorzudringen vermag und darin zugleich den Komplexitätszuwachs im evolutiven Geschehen anhand von ästhetischen Paradigmen deuten kann.

Zusatzinformation: Whiteheads Synthese von Kreativität und Rationalität - Rohmer, Stascha

Publikationsdatum 2000
Untertitel Reflexion und Transformation in Alfred North Whiteheads Philosophie der Natur
Titel Whiteheads Synthese von Kreativität und Rationalität
Bindungsform Pappe
Formbeschreibung PAPPE
Höhe 214
Breite 139
Seitenanzahl 248
Autor(en) Rohmer, Stascha
Kategorie Hardcover, Softcover / Philosophie/Allgemeines, Lexika
Philosophie
Natur
Naturphilosophie
Whitehead, Alfred North
Whitehead, Alfred N.
Sprache ger
Verlagsname Alber, K
Sprache ger
Beschreibung Whitehead hat den Gegenstand seiner spekulativen Kosmologie als „art of life“ qualifiziert und damit zugleich eine Erweiterung unseres Naturbegriffs eingefordert. Subjektivität und Empfindungsvermögen sind in dieser Metaphysik nicht allein dem Menschen vorbehalten. Sie sind Grundformen einer Natur, die als schöpferischer Prozeß in all ihren Bereichen auf Selbstentfaltung, Steigerung von Wert- und Erfahrungsintensität ausgerichtet ist. Ziel dieser Studie ist es, darzulegen, wie Whitehead durch seine Synthese von Kreativität und Rationalität zu einem neuartigen Verständnis von Subjektivität und Leben vorzudringen vermag und darin zugleich den Komplexitätszuwachs im evolutiven Geschehen anhand von ästhetischen Paradigmen deuten kann.
Bestellnummer 14107213
Veröffentlichungsdatum 17.07.2000
Zuletzt geändert am 0163.09.2016

Andere Bücher aus der Kategorie "Philosophie/Allgemeines, Lexika"

Über die Wurzeln des demokratischen Gemeinwesens
Über die Wurzeln des demokratischen Gemeinwesens
Das Versprechen harmonischer, sich selbst verdankender und gleichwohl bedrohter Wunscherfüllung durch den Markt erzeugt die Angst des Wohlstandverlustes. Die Rationalität des Marktes ist mit der Gefahr verbunden, in Irrationalität umzuschlagen. Gehorcht der Markt sich selbst oder gehorcht er der Ethik, dem Recht oder der Geschichte? Ethik, Recht und Geschichte haben in der Moderne schon die unterschiedlichsten hierarchischen Anordnungen erhalten: Was soll als das Höchste und der Grund der Geschichte gelten dürfen: ewig geltende Rechtsverhältnisse oder der geschichtliche Fortschritt? Mit dem Scheitern des sowjetischen Systems der Planwirtschaft hat der Siegeszug der Marktwirtschaft eine ungeahnte Dynamik ausgelöst. Die sogenannte Revolution der Freiheit ist zu einem 'survival of the fittest' geworden. Die auf pseudotheologischen Voraussetzungen aufruhende Geschichtsphilosophie Kants hat im Gewande des globalisierten Marktes als dem Prinzip des Fortschritts höchste Aktualität erlangt. In der Eindimensionalität dieses Fortschrittdenkens sind sowohl neoliberale als auch sozialistische Weltstaatstheoretiker vereint. Die alten Gegensätze des Liberalismus und Sozialismus stehen am Krankenbett einer wild gewordenen Dynamik und verschreiben Mittel, die sich schon mehrmals in der Geschichte als falsch erwiesen haben. Indes führt die Marktdynamik, so kann man bei Max Weber sehen, nicht automatisch zu Fortschritt und Frieden, sondern zum Kampf um Macht. Nach der kritischen Beleuchtung der Theorien von Kant, Max Weber und des Neoliberalismus ruft das Buch in Erinnerung, daß es nicht genügt, eine Wertedebatte zu fordern, sondern daß es Werte gibt, die schlicht mit dem Anstand zwischen den Menschen und dem Gewissen jedes einzelnen Menschen gegeben sind.
Zur Kritik ethischer Urteilsbildung
Zur Kritik ethischer Urteilsbildung
Allgemeine Normen wie z. B. Verantwortung oder Lebensschutz führen heute in vielen ethischen Konflikten zu keiner befriedigenden Lösung, weil sie wie z. B. in den Fällen der Embryonenforschung oder der Sterbehilfe von Befürwortern wie Gegnern in Anspruch genommen werden. Eine Lösung des Konfliktes bietet eine Theorie konstruktivistischer Wissensbildung aus den Reizen der Umwelt, die die Herleitung einer grundlegenden ethischen Orientierung ermöglicht. Sie geht nicht mehr der Frage 'Was soll ich tun?' nach, sondern sucht eine Antwort auf die Frage 'Soll ich es tun?'. Es ist die Frage nach einer Bewertung dessen, was wir als Umwelt vorfinden, wie z. B. naturwissenschaftliche Machbarkeiten, ob wir sie akzeptieren wollen oder nicht. Eine Erkennbarkeit der Bewertungen erschließen neurowissenschaftliche Ergebnisse, die nicht nur die emotionale Bewertung der Umwelt durch einen Menschen deutlich machen, sondern auch daraus hervorgehende Handlungsorientierungen, die für einen Menschen und dessen in die Zukunft gerichtetes erfolgreiches Handeln unverzichtbar sind. Solchen Handlungsorientierungen muß ein Mensch nicht blindlings folgen, sondern sie bedürfen einer reflexiven Betrachtung hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt, die anschließend auf den Menschen zurückwirken würden. Die allgemeine Geltung der Theorie ethischer Urteilsbildung läßt sich aus empirischen und epistemischen Aspekten begründen. Ihre Tauglichkeit wird schließlich an den Beispielen des Irakkrieges und einer humanen embryonalen Stammzellforschung überprüft.
Wort und Ort
Wort und Ort
In der vorliegenden Studie wird untersucht, in welcher Form sich die frühgriechischen Philosophen jeweils mitgeteilt haben und für welchen sozialen Ort diese Mitteilungen jeweils bestimmt gewesen sind. Es erweist sich, daß die frühgriechischen Philosophen sich sowohl mündlich (oral) wie auch schriftlich (literarisch) mitgeteilt haben; die literarische Mitteilung erfolgt sowohl in Poesie wie auch in Prosa. Es erweist sich weiter, daß nur die Poesie über einen festen sozialen Ort in der Polis verfügte (die altetablierte rhapsodische performance); Oralität und Prosa müssen einen solchen Ort jeweils ad hoc selbst finden bzw. erfinden (öffentliche Ratsversammlung, privates Versammlungslokal, Vorlesung in privatem Kreis, persönliches Gespräch an öffentlichem oder privatem Ort, eigenständige Lektüre als einsamer Leser). Diese Inkonstanz sowohl im Formalen wie auch im Sozialen, die in der Epoche der frühgriechischen Philosophie (spätarchaische und klassische Zeit) ohne Beispiel ist, verweist darauf, daß die frühgriechische Philosophie kein gedankliches Kontinuum bildet, sondern diskontinuierlich verläuft: Es läßt sich zeigen, daß mit jeder Änderung des Denkens sich auch Form und Ort der Mitteilung dieses Denkens jeweils ändern und daß alle Änderungen von Form und Ort auch jeweils etwas über die philosophische Intention aussagen, denen sie sich jeweils verdanken. Während die traditionelle philosophiegeschichtliche Betrachtungsweise die philosophische Mitteilung selbst in den Mittelpunkt der Interpretation rückt, ohne jene philosophische Intention näher ins Auge zu fassen, wie sie die Wahl von Form und Ort der Mitteilung jeweils erkennen läßt, gelingt es dieser sowohl literatur- wie sozialgeschichtlich ausgerichteten Studie über das frühe Denken der Griechen neue und andere Erkenntnisse an den Tag zu fördern.

Interessante Links