Kurath, Monika Wissenschaft in der Krise

28,00 € '
* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten.
Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich.
Daten vom 17.07.2018 01.25 Uhr

Regionale Angebote für Kurath, Monika Wissenschaft in der Krise

Online Preisvergleich für Kurath, Monika Wissenschaft in der Krise

  • Wissenschaft in der Krise
    Lieferzeit: 5-7 Tage
    28,00 €*
    28,00 € inkl. Versand

Wissenschaft in der Krise Daten von Localhood GmbH

Details zum Produkt: Wissenschaft in der Krise

Die Wissenschaft scheint sich im Moment in einer Krise in der öffentlichen Wahrnehmung zu befinden. Verschiedene Meinungsumfragen stellen einen Verlust ihrer Glaub- und Vertrauenswürdigkeit fest. Dies ist insbesondere bei Fragen der Fall, die aktuelle Technikentwicklungen wie Atomtechnik, Mobilfunk oder Gentechnik betreffen. Hier steht gesellschaftlicher Widerstand oftmals in auffälligem Gegensatz zu der wissenschaftlichen Hochstimmung. Gesellschaftliche Risikowahrnehmung wird neben der Charakteristik der diskutierten Risiken insbesondere auch durch die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit der die jeweiligen Risiken vertretenden gesellschaftlichen Institutionen bestimmt. Auf dieser Basis zeigt dieses Buch gesellschaftliche Debatten über Gentechnik in der Schweiz und in den USA auf. Dabei wird der Fokus auf drei Aspekte gerichtet: Ereignisse, die Risikodebatten auslösen, Zusammenarbeit zwischen involvierten Akteuren und Prognosen zur Technikentwicklung, die von der Wissenschaft geäussert werden. Auslöseereignisse wie die Konferenz von Asilomar in den USA und die Lancierung der Gen-Schutz-Initiative in der Schweiz hatten dabei einen bedeutsamen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Risikodebatten. In den USA konnten die betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch ihren frühen Diskurseintritt, die Diskussion möglicher Gefährdungen durch erste gentechnische Laborexperimente und die Selbstauferlegung eines Moratoriums öffentliches Vertrauen gewinnen. Im Gegensatz dazu standen die Schweizer Forschenden durch eine späte Kommunikation von Anfang an in einer defensiven Position. Potenzielle Gefährdungen der Gentechnik wurden zu diesem Zeitpunkt bereits durch gentechnikkritische NGOs öffentlich diskutiert. Die intensive Zusammenarbeit der Wissenschaft mit der Industrie im Bereich der Gentechnik hat neben den unbestrittenen Vorteilen im Bereich des Technologietransfers und der Innovation auch nachteilige Effekte: So hat diese Kooperation sowohl in der Schweiz wie auch in den USA bewirkt, d64fass die Wissenschaft zunehmend als lobbyierender Akteur mit ökonomischen Interessen wahrgenommen wird. Daraus wird die Folgerung abgeleitet, dass die Wissenschaft mit ihrer Rolle in den Gentechnikdebatten insbesondere in der Schweiz zu wesentlichen Teilen selbst zu ihrem Verlust an Vertrauenswürdigkeit in der Öffentlichkeit beigetragen hat. Auch die mangelnde öffentliche Akzeptanz insbesondere der Gentechnik im landwirtschaftlichen Bereich in der Schweiz findet so eine Erklärung.

Zusatzinformation: Wissenschaft in der Krise - Kurath, Monika

Publikationsdatum 05.12.2005
Untertitel Risikodiskurse über Gentechnik im transatlantischen Vergleich
Titel Wissenschaft in der Krise
Veröffentlichungsland DE
Bindungsform Paperback
Formbeschreibung PB
Höhe 225
Breite 155
Gewicht 485
Seitenanzahl 296
Beschreibung An Gentechnik und am Wissenschaftsdiskurs interessierte Personen
Position Umwelt-Sozialwissenschaftlerin
Autor(en) Kurath, Monika
Kategorie Hardcover, Softcover / Biologie/Genetik, Gentechnik
Gentechnik
Lobbying
Risikodiskurs
Diskursanalyse
Gentechnologie
Schweiz
Technikbewertung
USA
Ethische Themen: Entwicklung der Wissenschaft, Technik & Medizin
Geschichte der Medizin
Sprache ger
Verlagsname Chronos
Beschreibung Die Wissenschaft scheint sich im Moment in einer Krise in der öffentlichen Wahrnehmung zu befinden. Verschiedene Meinungsumfragen stellen einen Verlust ihrer Glaub- und Vertrauenswürdigkeit fest. Dies ist insbesondere bei Fragen der Fall, die aktuelle Technikentwicklungen wie Atomtechnik, Mobilfunk oder Gentechnik betreffen. Hier steht gesellschaftlicher Widerstand oftmals in auffälligem Gegensatz zu der wissenschaftlichen Hochstimmung. Gesellschaftliche Risikowahrnehmung wird neben der Charakteristik der diskutierten Risiken insbesondere auch durch die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit der die jeweiligen Risiken vertretenden gesellschaftlichen Institutionen bestimmt. Auf dieser Basis zeigt dieses Buch gesellschaftliche Debatten über Gentechnik in der Schweiz und in den USA auf. Dabei wird der Fokus auf drei Aspekte gerichtet: Ereignisse, die Risikodebatten auslösen, Zusammenarbeit zwischen involvierten Akteuren und Prognosen zur Technikentwicklung, die von der Wissenschaft geäussert werden. Auslöseereignisse wie die Konferenz von Asilomar in den USA und die Lancierung der Gen-Schutz-Initiative in der Schweiz hatten dabei einen bedeutsamen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Risikodebatten. In den USA konnten die betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch ihren frühen Diskurseintritt, die Diskussion möglicher Gefährdungen durch erste gentechnische Laborexperimente und die Selbstauferlegung eines Moratoriums öffentliches Vertrauen gewinnen. Im Gegensatz dazu standen die Schweizer Forschenden durch eine späte Kommunikation von Anfang an in einer defensiven Position. Potenzielle Gefährdungen der Gentechnik wurden zu diesem Zeitpunkt bereits durch gentechnikkritische NGOs öffentlich diskutiert. Die intensive Zusammenarbeit der Wissenschaft mit der Industrie im Bereich der Gentechnik hat neben den unbestrittenen Vorteilen im Bereich des Technologietransfers und der Innovation auch nachteilige Effekte: So hat diese Kooperation sowohl in der Schweiz wie auch in den USA bewirkt, d64fass die Wissenschaft zunehmend als lobbyierender Akteur mit ökonomischen Interessen wahrgenommen wird. Daraus wird die Folgerung abgeleitet, dass die Wissenschaft mit ihrer Rolle in den Gentechnikdebatten insbesondere in der Schweiz zu wesentlichen Teilen selbst zu ihrem Verlust an Vertrauenswürdigkeit in der Öffentlichkeit beigetragen hat. Auch die mangelnde öffentliche Akzeptanz insbesondere der Gentechnik im landwirtschaftlichen Bereich in der Schweiz findet so eine Erklärung.
Bestellnummer 1043639
1391641
Veröffentlichungsdatum 27.05.2005
Zuletzt geändert am 14.10.2016

Andere Bücher aus der Kategorie "Biologie/Genetik, Gentechnik"

Vincent van Gogh ein Genetiker?
Vincent van Gogh ein Genetiker?
Prof. Rolf Schlegel, ist Emeritus für Zytogenetik, Genetik und Pflanzenzüchtung, nach über 40 Jahren Erfahrung in Forschung und Lehre. Er ist Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen Publikationen und anderen Abhandlungen, Koordinator internationaler Forschungsprojekte und Mitglied mehrerer internationaler Organisationen. Er veröffentlichte bereits erfolgreich fünf Fachbücher in englischer Sprache, herausgegeben von drei amerikanischen Verlagen. Rolf Schlegel diplomierte 1970 auf dem Gebiet der Genetik und Pflanzenzüchtung und promovierte 1973. Die Habilitation (Dr. sc.) folgte 1982. Er war langjährig an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, dem Institut für Genetik und Kulturpflanzenforschung der Akademie der Wissenschaften, in Gatersleben, dem Institut für Getreide- und Sonnenblumenforschung, Dobrich/Varna sowie dem Institut für Biotechnologie der Bulgarischen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften tätig, darüber hinaus an verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen der USA, Brasilien, England, Japan, Russland und anderen Ländern. Seit geraumer Zeit hat er die Ahnenforschung seines Heimatortes Stadtlengsfeld zur Freizeitbeschäftigung gemacht. Dabei entstand eine Datei von mehr als 30.000 Personeneinträgen aus der mehr als tausendjährigen Geschichte des Ortes. Die Schicksale der Menschen und deren Leben bieten Stoff für eine Vielzahl von Geschichten und historischen Darstellungen. Diese einem breiten Publikum kundzutun, ist eine neue Passion des Autors.
Heterogeneity in Tumour Necrosis Factor induced Pro- and Anti-Apoptotic Signalling from a Systems Biology Perspective
Heterogeneity in Tumour Necrosis Factor induced Pro- and Anti-Apoptotic Signalling from a Systems Biology Perspective
Many immune hormones are pleiotropic, i.e. they can induce a broad, even contradictory pattern of cellular responses. This also holds true for the cytokine tumour necrosis factor (TNF), which is able to trigger apoptosis, but can also stimulate cellular growth. The final fate of a given cell after TNF stimulation is highly dependent on the balance between the implicated pathways in combination with the cellular context. This study analyses the complex interplay of the crosstalk of TNF receptor type 1 (TNF-R1) induced pro- and anti-apoptotic signalling pathways. Both signalling pathways are regulated via feedback loops. For example, the mutual activation of caspases includes a positive feedback loop, while IkBa and NF-kB form a negative feedback loop. A well defined model of TNF-induced apoptosis is the human cell line KYM-1, on which experimental kinetic data (life cell imaging, western blotting, cytotoxicity and caspase activity assays as well as microinjections) were obtained at various concentrations of TNF. A useful tool integrating quantitative, dynamical data with the corresponding hypotheses is mathematical modelling, which formalises the biological knowledge and allows for generating model-based predictions. Based on this thesis’ experimental findings, in particular that the cellular response is determined by both the intensity and the duration of the TNF stimulus, a mathematical model of the intracellular signalling pathways of TNF-R1 was derived. This model describes the behaviour of a single cell and consists of a system of ordinary differential equations with 47 components and 106 parameters. The experimental data reveals a qualitative discrepancy between single cell and cell population responses to TNF. For a specific stimulus, the qualitative response varied between individual cells of the cell population: some cells survive, some die with a time of death from 2 hours post stimulus onward. Hereby, cell death is defined as the time point of 50% cleavage of the Caspase-3 substrate PARP. The heterogeneity described above led to the expansion of the mathematical model to a cell ensemble model, whose production rates wbfcere lognormally distributed within the cell population. The cell ensemble model reproduces experimental findings of different stimulus intensities and measurements at multiple times post stimulus, and allows for a systematic analysis of those parameters within the signal network that are crucial to the cell’s destiny, i.e. cell death versus survival. Cell ensemble modelling of a heterogeneous cell population including a global sensitivity analysis presented here illuminates the role of the different elements and parameters in apoptotic signalling. The receptors serve to transmit the external stimulus, procaspases and their inhibitors control the switching from life to death. A simulated knockout of the NF-kB-mediated anti-apoptotic signalling reveals the importance of this pathway for delaying the time of death, reducing the death rate and significantly increasing cell-to-cell variability. The global sensitivity analysis of the cell population model further reveals that heterogeneity reduces parametric sensitivity. An important feature of TNF-R1 signalling is the complexity induced by cell heterogeneity. This was uncovered by mathematical modelling at the single cell and cell population level on the basis of quantitative and dynamical dose-response experiments. Since dose dependent dynamic responses and cell heterogeneity are key features of e.g. cancer development or the immune system, the approach presented here could have a wide applicability.
Die molekulare Invasion Molekulare Invasion
Die molekulare Invasion Molekulare Invasion
Was tun gegen die kapitalistische Durchdringung der Organismen durch die Biotechnologie? Ein Handbuch mit radikalen Analysen und Modellen zum Handeln. Die Biotechnologie durchdringt im globalisierten Kapitalismus stetig mehr und mehr jede Form von Organismus. Damit geht auch eine kapitalistische Verwertung und Privatisierung einher. Den meisten Menschen macht der Eingriff in evolutionär entwickelte Organismen und allgemein in die Umwelt vor allem Angst. Tief sitzt die Furcht vor vermischten Wesen und unreinem Essen. In einer brillanten und exakten Analyse der kulturellen und religiösen Wurzeln dieser Angst vor dem Fremden und dem positiven Bezug zur Reinheit entdecken das Critical Art Ensemble ideologische und rhetorische Probleme, die der kapitalistischen Durchdringung und Integration unter dem Paradigma schneller Profite entgegenstehen. In differenzierter Analyse der Probleme, vor denen das Profitsystem steht, ergeben sich Anknüpfungspunkte einer intervenierenden Politik, deren Ziel die Verwandlung der Angst in Skepsis ist. Aber die reine Erkenntnis eines ideologisch widersprüchlichen Bereichs reicht nicht. Mit einem Modell der unscharfen biologischen Sabotage zeichnet das Kollektiv Handlungsrahmen auf, die aus dem Arsenal der Industrie selber stammen. Damit ergibt sich ein praktisches Modell der Intervention, das sich außerhalb juristischer Verfolgung ansiedelt, aber trotzdem präzise, wirksam und für die Gegenseite teuer ist. Zentrales Diktum ist die Verlangsamung der Invasion, um die Kosten in die Höhe zu treiben.
Odorant Receptor Gene Regulation in the Zebrafish, Danio rerio
Odorant Receptor Gene Regulation in the Zebrafish, Danio rerio
The sense of smell enables an organism to extract vital information from the composition of its odor environment. Each olfactory receptor neuron faces the daunting task of selecting one odorant receptor (OR) gene from the vast array of about 100 and 1,000 OR genes in fish and mammals, respectively. Thus far, the control mechanism of this highly differential gene expression is largely unknown. Silke Argo evaluates several features of OR genes in the olfactory system of a microsmatic vertebrate, the zebrafish, Danio rerio, in order to assess the regulation of OR gene expression: The temporal expression pattern of endogenous zebrafish OR (ZOR) genes is investigated by a detailed quantitative analysis. The genomic arrangement of ZOR genes is elucidated by a linkage analysis and screen of a zebrafish genomic DNA library. Moreover, the author identifies two putative ZOR gene promoter regions and demonstrates the functionality by means of their ability to drive expression of the GFP reporter gene in vivo. Finally, for the first time the axonal pattern of olfactory receptor neurons that are transgenic for a particular ZOR b33gene promoter/GFP construct is shown. Based on these observations a two-step model for a mechanism of OR gene regulation is suggested, which comprises as a first step the determination of a group of OR genes to be accessible for activation and as a second step a stochastic selection that achieves the exclusive expression of a single OR gene of the group. Restriction of the large array of odorant receptors to groups of genes might facilitate the setup and maintenance of the functional connections between the olfactory epithelium and the olfactory bulb and thus may constitute a general mechanism of vertebrate OR gene regulation. The author: born in 1968; studied biology and teaching profession for biology and German at Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Germany, and at California Polytechnic State University of San Luis Obispo, USA; Diploma thesis at Max-Planck-Institute for Developmental Biology in Tübingen, Germany; PhD at the Institute for Genetics at the University of Cologne, Germany.
Risk Analysis and Reduction in the Chemical Process Industry Santamaría Ramiro, J: Risk Analysis and Reduction in the Che
Risk Analysis and Reduction in the Chemical Process Industry Santamaría Ramiro, J: Risk Analysis and Reduction in the Che
Concern for the environment has become one of the big issues in modern society, and one of the chief concerns is the environmental impact of modern industrial production. A particularly sensitive issue is the possibility of accidents in industries where there may be severe consequences for people, property and the environment. At one time the nuclear industry was seen as the most likely to be the cause of significant environmental damage, but after the occurrence of several major accidents such as Seveso, Flixborough and Bhopal, that concern extends to much of the chemicals industry. Pressure from society, reflected by strong legislation, coupled with a greater understanding of the impact that chemical processing operations can have, has led to the adoption of higher profile safety and environmental management programs within the chemical industry. Under these programmes existing and new processes are rigorously examined to determine the possible causes and consequences of failure, and the results used to improve the process to make failure less likely. Any process audit, aimed at improving safety or lessening the environmental impact, cannot be carried out using intuition or experience alone, so the discipline of risk analysis has grown as a collection of tools and methods which can be utilized to give a quantitative assessment of the risks involved in operating any given process. In this new book the authors present risk analysis and reduction in a clear and unified way, emphasizing the various different methods which can be used together in a global approach to risk analysis in the chemical process industries. Originally conceived as a text book for graduate level courses in chemical engineering, the clear presentation and thorough coverage will ensure that anyone involved in risk assessment, environmental impact assessment or safety planning will find this book an invaluable source of reference.
Zelluläre Antwort auf mitochondrialen Stress infolge einer Nonsense-Mutation in der Cytochrom-c-Oxidase Untereinheit 1 (COX1) in humanen Cybridzellen
Zelluläre Antwort auf mitochondrialen Stress infolge einer Nonsense-Mutation in der Cytochrom-c-Oxidase Untereinheit 1 (COX1) in humanen Cybridzellen
Punktmutationen in der mitochondrialen DNA führen zur Bildung defekter Proteine und folglich zu Atmungskettendefekten, welche verschiedenste Erkrankungen im Menschen verursachen. Bisher wurde angenommen, dass mutierte Proteine nicht in die Atmungskettenkomplexe eingebaut werden können und durch mitochondriale Qualitätskontrollproteasen abgebaut werden. Um die Mechanismen des selektiven Proteinabbaus und der mitochondrialen Stressantwort detaillierter zu verstehen, wurde eine Cybridzelllinie mit einer G6930A Punktmutation in der Cytochrom-c-Oxidase Untereinheit 1 des Komplex IV untersucht. Durch die Mutation entsteht ein Stopp-Codon und folglich ein um 30 % verkürztes Protein, welches jedoch in nicht nachweisbarer Menge vorliegt. In G6930A Cybridzellen liegen ne153bben dem Komplex IV-Defekt auch verminderte Aktivitäten und Mengen der Atmungskettenkomplexe I, II und III vor. Um die nukleäre Antwort auf den mitochondrialen Stress zu analysieren, wurde eine Genexpressionsanalyse durchgeführt und eine reduzierte Genexpression vieler nukleär kodierter Atmungskettenuntereinheiten festgestellt. Eine kompensatorische Hochregulation der mitochondrialen Biogenese konnte somit ausgeschlossen werden. Zusätzlich waren die mRNA- und Proteinmengen der mitochondrialen Qualitätskontrollproteasen AFG3L2 und YME1L1 hochreguliert. Um die Rolle und den Effekt der Protease AFG3L2 im Abbau von Atmungskettenuntereinheiten zu untersuchen, wurden Pulse Chase Experimente nach transienter Transfektion von AFG3L2-Varianten und transientem AFG3L2- Knockdown durchgeführt. Während die Überexpression der Wildtypform von AFG3L2 in einem erhöhten Abbau von Atmungskettenuntereinheiten resultierte, führte sowohl die Überexpression der dominant negativen AFG3L2-Variante als auch der Knockdown zu einer gesteigerten Stabilität. Die äußerst wichtige Rolle von AFG3L2 im Abbau von Atmungskettenuntereinheiten konnte auf diese Weise demonstriert werden. Darüber hinaus wurde das verkürzte COX1 Protein, sowie andere Atmungskettenuntereinheiten der Komplexe I, IV und V mit Hilfe von Pulldown-Experimenten als Substrate von AFG3L2 identifiziert. Die in dieser Arbeit erhaltenen Ergebnisse lassen auf einen gegenseitigen Austausch von Informationen zwischen Mitochondrien und Nukleus schließen, um die Anreicherung von fehlgefalteten und nicht-assemblierten Atmungskettenuntereinheiten und einen damit verbundenen negativen Effekt in den Mitochondrien zu verhindern.

Andere Bücher von Localhood GmbH

Investigative Psychology
Investigative Psychology
This ground-breaking text is the first to provide a detailed overview of Investigative Psychology, from the earliest work through to recent studies, including descriptions of previously unpublished internal reports. Crucially it provides a framework for students to explore this exciting terrain, combining Narrative Theory and an Action Systems framework. It includes empirically tested models for Offender Profiling and guidance for investigations, as well as an agenda for research in Investigative Psychology. Investigative Psychology features: * The full range of crimes from fraud to terrorism, including burglary, serial killing, arson, rape, and organised crime * Important methodologies including multi-dimensional scaling and the Radex approach as well as Social Network Analysis * Geographical Offender Profiling, supported by detailed analysis of the underlying psychological processes that make this such a valuable investigative decision support tool * The full range of investigative activities, including effective information collection, detecting deception and the development of decision support systems. In effect, this text introduces an exciting new paradigm for a wide range of psychological contributions to all forms of investigation within and outside of law enforcement. Each chapter has actual cases and quotations from offenders and ends with questions for discussion and research, making this a valuable text for undergraduate and postgraduate courses in Applied and Forensic Psychology, Criminology, Socio-Legal Studies and related disciplines.
The Shellcoder's Handbook Anley, C: Shellcoder's Handbook
The Shellcoder's Handbook Anley, C: Shellcoder's Handbook
Chris Anley is a founder and director of NGSSoftware, a security software, consultancy, and research company based in London, England. He is actively involved in vulnerability research and has discovered security flaws in a wide variety of platforms including Microsoft Windows, Oracle, SQL Server, IBM DB2, Sybase ASE, MySQL, and PGP. John Heasman is the Director of Research at NGSSoftware. He is a prolific security researcher and has published many security advisories in enterprise level software. He has a particular interest in rootkits and has authored papers on malware persistence via device firmware and the BIOS. He is also a co-author of The Database Hacker's Handbook: Defending Database Servers (Wiley 2005). Felix "FX" Linder leads SABRE Labs GmbH, a Berlin-based professional consulting company specializing in security analysis, system design creation, and verification work. Felix looks back at 18 years of programming and over a decade of computer security consulting for enterprise, carrier, and software vendor clients. This experience allows him to rapidly dive into complex systems and evaluate them from a security and robustness point of view, even in atypical scenarios and on arcane platforms. In his spare time, FX works with his friends from the Phenoelit hacking group on different topics, which have included Cisco IOS, SAP, HP printers, and RIM BlackBerry in the past. Gerardo Richarte has been doing reverse engineering and exploit development for more than 15 years non-stop. In the past 10 years he helped build the technical arm of Core Security Technologies, where he works today. His current duties include developing exploits for Core IMPACT, researching new exploitation techniques and other low-level subjects, helping other exploit writers when things get hairy, and teaching internal and external classes on assembly and exploit writing. As result of his research and as a humble thank you to the community, he has published some technical papers and open source projects, presented in a few conferences, and released part of his training material. He really enjoys solving tough problems and reverse engineering any piece of code that falls in his reach just for the fun of doing it.
Asymptote
Asymptote
Asymptote, an award-winning New York City -- based architectural firm, expands the boundaries of traditional architectural practice with work that ranges from buildings and urban design to computer-generated environments. Recognized internationally as both leading-edge architects and virtual-reality artists as well as sought-after critics and teachers, Asymptote partners Lise Anne Couture and Hani Rashid have emphasized research into cultural trends and technological influences as the core of their practice. The firm has completed or is overseeing projects around the world, with commissions as diverse as a trading floor for the New York Stock Exchange; a multimedia research park in Kyoto, Japan; a modular furniture system for the Knoll furniture company; a music theater in Graz, Austria; and a new center for art and technology for the Guggenheim Museum in SoHo, New York. Designed and written by the partners, Asymptote is the first book to fully document their "real world" (as opposed to virtual) projects.In mathematical terms, the word "asymptote" is defined as a line that a given curve gets closer and closer to, but never touches, as it gets further from the origin towards infinity. In architectural terms, Asymptote is the Manhattan-based architectural design and research practice established by Lise Anne Couture and Hani Rashid in 1989.Rashid and Couture's work is intriguing because it draws inspiration from a wide range of sources not traditionally associated with architecture -- among them the design of airline interiors, sporting equipment, and organic systems like seashells and honeycombs; and various means of communicating and disseminating information. Their projects areconcerned as much with light, speed, and traversing virtual boundaries as with "real-world" geometries and building systems. Hani Rashid is one of the founding instructors in the "paperless studio" curriculum at Columbia University's Graduate School of Architecture, a progra

Interessante Links